Vor Spiel gegen MSV Duisburg: Der FC Carl Zeiss Jena im Faktencheck

Jena  Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena kämpft am Samstag gegen den MSV Duisburg um den ersten Punktspielsieg. Die Fakten vor dem Spiel.

Stürmer, Sechser oder Innenverteidiger: Die Rolle von Maximilian Rohr – hier gegen den Magdeburger Mario Kvesic – steht noch nicht fest.

Stürmer, Sechser oder Innenverteidiger: Die Rolle von Maximilian Rohr – hier gegen den Magdeburger Mario Kvesic – steht noch nicht fest.

Foto: Tino Zippel

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Am Samstag empfängt Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena den Tabellen­fünften MSV Duisburg. Wir haben die wichtigsten Fakten vor dem Spiel gesammelt.

Ausgangslage:Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg hat 16 Punkte geholt, der FC Carl Zeiss einen Zähler. Die Jenaer müssen gewinnen, um nach weiteren Siegen überhaupt wieder Anschluss ans rettende Ufer zu erhalten.

Personal: Die Lage hat sich im Vergleich zum Spiel gegen den Chemnitzer FC verschlechtert. Justin Schau fällt wegen seiner Mittelgesichtsfraktur genau wie die Langzeitverletzten Jannis Kübler und Matthias Kühne aus. Ein Hexenschuss setzt Pierre Fassnacht außer Gefecht. Eroll Zejnullahu fehlt nach der Gelb-Roten Karte ein Spiel. Nach seinem Virusinfekt kehrt zumindest Anton Donkor ins Aufgebot zurück. Neu zum Kader gehört der aus der zweiten Mannschaft beförderte Außenbahnspieler Maximilian Schlegel.

Taktik: Trainer Lukas Kwasniok lässt sich diese Woche nicht in die Karten schauen. Eine Pressekonferenz gibt es nicht, auch keine Gespräche mit Journalisten. Volle Konzentration aufs Spiel am Samstag, lautet das Motto. Das System mit Fünferkette hat in Chemnitz im Ansatz funktioniert, aber beide Sechser fallen aus. Möglicherweise liegt darin die Chance für Ex-Kapitän René Eckardt, ins Team zurückzukehren.

Gegner: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht hat alle Jenaer Spiele gesehen. „Sie haben immer gezeigt, wie man einen Gegner ausspielen kann. Sie richten ihre Formation sehr stark nach dem Gegner aus. Das heißt, dass wir unser Spiel durchziehen werden“, sagt er.

Historie: In sieben Heimspielen gelang den Jenaern erst ein Sieg bei drei Unentschieden und drei Niederlagen. Der einzige Sieg datiert aus dem Jahr 1992, als die Jenaer die Duisburger im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 3:2 bezwangen. Timo Löhnert, Axel Wittke und Olaf Schreiber trafen. Das letzte Heimduell fand im Frühjahr 2007 statt. Nach der Jenaer 3:0-Führung zur Halbzeit (zweimal Fiete Sykora, Christian Fröhlich) gelang dem MSV noch die Aufholjagd zum 3:3.

Zuschauer: Die Erfolglosserie führt zu einem deutlich geringeren Interesse der Jenaer Fans. Im Vorverkauf hat der FC Carl Zeiss 3800 Karten abgesetzt. Vereinssprecher Andreas Trautmann rechnet mit 5000 Zuschauern, darunter 500 Duisburger Anhängern. Eintrittskarten für die Partie gibt es in den Pressehäusern in Jena und Gera.

Fernsehen: Die Partie läuft live nur im Bezahlstreamingdienst Magentasport.

FC Carl Zeiss Jena – MSV Duisburg, Samstag, 14 Uhr, Ernst-Abbe-Sportfeld

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