Warme Füße für Apoldaer Neugeborene

Dornburg.  Die Dornburger Strickfrauen wollen mit ihrer Arbeit während der Pandemiezeit etwas Gutes tun.

Die Dornburger Strickfrauen sind auch in Corona Zeiten nicht untätig. Sie haben jede für sich zu Hause fleißig die Nadeln tanzen lassen und Warmes für Neugeborene gestrickt. Diesmal bekommt die Geburtsstation des Apoldaer Krankenhauses die Sachen. Hildegard Leudolph hat die Stricksachen eingesammelt, die in der kommenden Woche in Apolda abgegeben werden sollen. 

Die Dornburger Strickfrauen sind auch in Corona Zeiten nicht untätig. Sie haben jede für sich zu Hause fleißig die Nadeln tanzen lassen und Warmes für Neugeborene gestrickt. Diesmal bekommt die Geburtsstation des Apoldaer Krankenhauses die Sachen. Hildegard Leudolph hat die Stricksachen eingesammelt, die in der kommenden Woche in Apolda abgegeben werden sollen. 

Foto: Angelika Schimmel

Der Treff im großen Bibliothekszimmer im alten Dornburger Rathaus, alle zwei Wochen freitags, ist für die Dornburger Strickfrauen eine liebgewordene Gewohnheit. Zusammensitzen, miteinander die neuesten Ereignisse im Ort bereden, dazu ein Tässchen Kaffee trinken oder ein Gläschen Sekt, und nebenbei die Stricknadeln klappern zu lassen, darauf freuen sich die etwa zehn Damen aus Dornburg schon Tage vorher. Doch Corona hat den Treffen der Strickfrauen ein jähes Ende bereitet.

Nicht jedoch ihrem Tatendrang. „Keine ist in den vergangenen Wochen untätig geblieben, das einmal besprochene Ziel, auch in diesem Jahr wieder nützliche Babygarnituren für Neugeborene für ein Krankenhaus in der Region zu stricken, sollte nicht dem Virus zum Opfer fallen“, berichtet Hildegard Leudolph.

Gestrickte Sachen stapeln sich auf einem Tisch

Zwar fehle den Frauen das Zusammensein, doch die Handarbeit wollte keine deshalb ruhen lassen. „Wenn wir uns auch nicht treffen können, so hat doch jede für sich zu Hause weitergestrickt“, erzählt sie. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Kuschlige Babydecken, Schuhchen, passende Mützen und Socken liegen zu Dutzenden auf dem Tisch vor ihr.

Die Stricksachen, die Neugeborenen Wärme geben sollen, werden in der kommenden Woche nach Apolda gebracht. „Wir haben schon die Neugeborenen am Uniklinikum Jena eingestrickt, diesmal haben wir an das Robert-Koch-Krankenhaus Apolda gedacht. Dort wollte man uns gar nicht glauben, dass wir der Neugeborenenstation die Sachen schenken wollen“, ergänzt Gisela Horn.

Für sie ist es bemerkens- und anerkennenswert, dass sich gerade die Seniorinnen, die selbst unter den Corona-Beschränkungen leiden, in dieser Zeit für andere einsetzen und den jungen Müttern eine Freude machen wollen.