Wenn Kampfkunst-Werbung durch die Stadt Jena rollt

Vereinspräsident Mitja Suck (links) mit Vereinsmitgliedern sowie Nahverkehrschef Steffen Gundermann (2.v.l.) vor dem neu gestalteten Bus.

Vereinspräsident Mitja Suck (links) mit Vereinsmitgliedern sowie Nahverkehrschef Steffen Gundermann (2.v.l.) vor dem neu gestalteten Bus.

Foto: Katrin Franke

Jena.  Aufrichtiger Mensch: Warum der Jenaer Verein Seishinkai mit einem Linienbus auf sich aufmerksam macht.

Kraft, Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und Mobilität – das braucht ein Kampfsportler, um in seiner Disziplin erfolgreich zu sein. Da liege es nahe, als Werbefläche für einen Kampfsport-Verein ein großes Fahrzeug des Jenaer Nahverkehrs zu nutzen. „Denn es bewegt sich täglich mitten im Verkehrsstrom und transportiert die Vereinsbotschaft in jeden Winkel der Stadt“, sagte Steffen Gundermann, Geschäftsführer des Jenaer Nahverkehrs. Er präsentierte jetzt den neu gestalteten Linienbus gemeinsam mit dem Jenaer Kampfsportverein Seishinkai Jena. „Seishinkai“ steht für „Aufrichtiger Mensch“, eine Schule, die eine Brücke schlägt zwischen verschiedenen Stilen und Kampf­künsten wie etwa Karate und Jiu Jitsu.

Ab sofort fährt der durch die SD VerkehrsMedien Thüringen GmbH frisch beklebte Bus mit der Nummer 265 täglich durch Jena. Mit der rollenden Werbung macht der gemeinnützige Verein auf seine Angebote aufmerksam: Über 240 Mitglieder haben sich hier bereits zusammengeschlossen, um mehrfach in der Woche Aikidō, Karate, Kendō und/oder Kobudō zu trainieren.

Die jüngsten Mitglieder sind vier Jahre alt, die ältesten über 60. „Es wird für alle etwas geboten, vom Breiten- bis zum Wettkampfsportler, der sich auf internationalem Niveau messen möchte“, so Vereinschef Mitja Suck.

Bus- und Straßenbahnflächen zählen zu den werbewirksamsten Formen des Marketings. Der Wiedererkennungsfaktor ist hoch. Man fällt auf im Stadtbild. Wer ebenfalls Interesse an seinem persönlichen mobilen Hingucker hat, kann sich unter www.nahverkehr-jena.de informieren.