Wie Jena die Spmmerferien in der Corona-Zeit gestalten kann

Jena.  Jenaer Fachleute diskutieren online

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Hinter den Kindern und Jugendlichen in Jena liegen anstrengende Wochen. Zu Hause zu lernen und auf nahezu alle Freizeitaktivitäten zu verzichten, waren Herausforderungen, für die bislang jeder Vergleich fehlt.

Deswegen regen die Grünen im Jenaer Stadtrat an, im digitalen Fachdialog darüber zu beraten, wie die Ferien in diesem besonderen Sommer mit Angeboten in Jena gestaltet werden können und was aus der Coronakrise auch für die Zukunft unserer Bildungslandschaft mitgenommen werden sollte. Darüber kann am Donnerstag, 2. Juli, mit Fachleuten aus den Bereichen Bildung sowie Kinder- und Jugendarbeit diskutiert werden.

Die Kinder und Jugendliche haben die letzten drei Monaten auf viele Bildungsmöglichkeiten verzichten müssen. Schulen, Jugendzentren, Kunst- und Musikschule waren geschlossen. Die Experten sind sich einig: Diese Zeit hat die Kinder verändert, neue Optionen eröffnet, aber auch die Ungerechtigkeit in der Bildung verstärkt. Für die Zukunft stellen sich Fragen zur Feriengestaltung und zu Veränderungen in der Bildungslandschaft.

„Die Zukunft unserer Kinder hängt von ihrer Bildung ab. Momentan ist die Situation sehr unübersichtlich und deshalb müssen wir verhindern, dass wegen der Corona-Auszeit viele Kinder die Klassenstufe wiederholen müssen. Ein Mix aus spezieller Förderung und kreativen Ferien könnte die Lücken schließen“, erklärt Ratsmitglied Wolfgang Volkmer.

Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Ines Morgenstern ergänzt: „Mit vielen Perspektiven wollen wir versuchen, die richtigen Ansätze für den Sommer und die Zeit danach zu finden, um bestmögliche Voraussetzungen für alle Kinder und Jugendliche zu schaffen. Dafür gilt es, alle Kräfte zu mobilisieren.“ Dafür haben die Moderatoren des Podiums Morgenstern und Volkmer verschiedene Podiumsteilnehmenden eingeladen: Bärbel Kracke ist Bildungswissenschaftlerin und hat den Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der FSU inne. Wilfried Röpke, Geschäftsführer von Jenawirtschaft, steuert die wirtschaftliche Perspektive bei, während Akbar Ebrahimi als Schüler im Jugendparlament aus Sicht der Betroffenen erzählen wird. Axel Weyrauch hat als Schulleiter viel aus den letzten Monaten zu berichten, ebenso wie Inga Riedel, Leiterin des Jugendzentrum Polaris.

Infos zur Freizeitgestaltung, die sich in Jena die Jugendverbände auf die Fahnen geschrieben haben, wird Jonathan Schweizer vom Demokratischen Jugendring beisteuern. Von der Stadt Jena selbst wird die Bildungskoordinatorin Stefanie Teichmann mitdiskutieren.

Donnerstag, 2. Juli, 18-20 Uhr, Zugangslink zur Veranstaltung:https://orbit-jena.webex.com/orbit-jena/j.php?MTID=m9df6db2bd7605993894839b0d798b907

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