Stadtroda. Ohne Parteibindung, aber unterstützt von CDU und FDP, plant Klaus, seine langjährige Verwaltungserfahrung und sein Engagement seit der Wendezeit für transparente Finanzen einzusetzen.

Am 26. Mai wird der hauptamtliche Bürgermeister in Stadtroda gewählt. Einer, der zum ersten Mal antritt um Bürgermeister zu werden, ist Andreas Klaus. Fremd ist ihm Politik jedoch nicht. Er sitzt bereits seit 20 Jahren für die CDU im Stadtrat. Aktuell ist er im Landesverwaltungsamt in der Kommunalaufsicht tätig. Andreas Klaus ist bereits seit der Wende politisch aktiv. Als Bürgermeister möchte er jedoch unabhängig von einer Partei antreten. „Als Bürgermeister ist es für mich wichtig eine neutrale Position einzunehmen“, sagt Klaus.

Unterstützung erhält der 52-Jährige jedoch von der CDU und der FDP. Ein Blick in seine berufliche Laufbahn zeigt, dass er über Verwaltungserfahrungen verfügt. „Man braucht eine gewisse Reife für das Amt“, sagt Klaus. Er sieht seine Kompetenzen darin, dass er die Abläufe kennt und weiß, wie man sich Ziele steckt und diese auch erreichen kann. Er sagt, dass sich künfig Projekte besser planen lassen könnten.

Bürgermeisterkandidat aus dem Saale-Holzland will Prozesse verschlanken

Ein wichtiger Punkt ist dem Kandidaten die Finanzen. „Eine solide Planung der Mittel ist wichtig. So besteht auch die Möglichkeit auf Einnahmeschwankungen zu reagieren“, sagt Klaus. Außerdem würde er, sollte er Bürgermeister werden, versuchen die Kosten bei notwendigen Verfahren so gering wie möglich zu halten. Außerdem möchte er besser kontrollieren, wohin das Geld geht. „Stadtroda ist nicht arm. Dennoch ist es wichtig sich an Haushaltspläne zu halten“, sagt er.

Um nicht nur Geld, sondern auch Zeit zu sparen, möchte Klaus auch Prozesse verschlanken. „Ich möchte den Verwaltungsaufwand da reduzieren, wo es möglich ist. Es soll zum Beispiel keine Doppelbearbeitung bei neuen Satzungen geben. Und ich möchte auch keine unnötigen Gerichtsverfahren führen“, so der Bürgermeisterkandidat.

Leerstand in Stadtroda bekämpfen

Auch das Thema Leerstand hat Bürgermeisterkandidat Klaus auf dem Schirm. In Stadtroda gibt es einige Gebäude, die von niemandem genutzt werden. Dabei sei in belebter Ortskern wichtig für jede Gemeinde. Eine belebte Stadt komme von Restaurants, Geschäften und Gasthäusern. Dass jedoch immer mehr von diesen Angeboten verschwinden, ist für Klaus ein Problem. Hier sieht er die Stadt in der Pflicht zu unterstützen.

Der Newsletter für das Saale-Holzland

Alle wichtigen Informationen aus der Region Saale-Holzland, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Außerdem möchte Kandidat Klaus die Stadt digitaler gestalten. Dafür plant er, falls er zum Bürgermeister gewählt wird, öffentliches Internet an Bahnhöfen und Haltestellen und auch digitale Schautafeln mit aktuellen Informationen zu Stadtroda selbst, aber auch zu aktuellen Veranstaltungen. In den nächsten Jahren würde Klaus ein Augenmerk darauf legen, weitere Gewerbe in Stadtroda anzusiedeln und die Bedürfnissen von Gewerbe und Industrie bei der Stadtentwicklung zu berücksichtigen.

Die Bürgermeisterwahl in Stadtroda

Am 26. Mai treten drei Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Stadtroda an. Gegen den langjährigen Amtsinhaber Klaus Hempel gehen Stadtrat Andreas Klaus und Daniela Hansmann ins Rennen. Alle drei treten parteilos zur Wahl an.

Amtszeit soll begrenzt werden

Ein weiteres Anliegen ist Andreas Klaus die Ehrenamtsarbeit der Vereine in Stadtroda. Ohne das freiwillige Engagement würde der Gemeinde einiges fehlen. Um diese freiwillige Arbeit zu unterstützen, will er nicht nur auf finanzielle Hilfe setzen. „Ich möchte den Vereinen und den Ehrenamtlern die Arbeit einfacher machen, in dem man ihnen beim Thema Verwaltung unter die Arme greift und vereinfacht“, sagt er.

Weitere Nachrichten aus dem Saale-Holzland-Kreis

Der Bürgermeisterkandidat findet auch, dass eine Amtszeit von zwei Perioden ausreiche. „Ideen brauchen Zeit und die Umsetzung auch. Was jedoch nach zwölf Jahren immer noch nicht funktioniert, wird auch danach nicht klappen“, sagt Klaus. Einen regelmäßigen Wechsel des Amtsinhabers findet er wichtig.