Stadtroda. Stadtroda: Wer zur Wahl des Stadtrates antritt und welche Hauptziele sich die Kandidaten gesetzt haben.

In Stadtroda steht neben der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 26. Mai, auch die Wahl des Stadtrates bevor. 20 Plätze können besetzt werden. Insgesamt sechs Wahlvorschlagslisten stehen auf den Stimmzetteln für die Wahl der Stadtratsmitglieder. Wir geben einen Überblick darüber, wer am Sonntag gewählt werden kann und welche Kernziele die Kandidaten umsetzten möchten.

Wahlvorschlag 1: Die Linke

Betty von Zitzewitz ist parteilos und die einzige Kandidatin auf der Wahlvorschlagsliste der Fraktion Die Linke. Als oberste Ziele nennt sie die Punkte Nachhaltigkeit sowie Bildung. „Die Linke setzt sich für eine nachhaltige Stadtplanung ein, die Umwelt und Gesellschaft gleichermaßen berücksichtigt. Besonders wichtig sind uns der Waldkindergarten und die Verbesserung der energetischen Effizienz, um Gelder zu sparen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“.

Wahlvorschlag 2: Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Für die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) gehen insgesamt zwölf Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen.„Unter dem Motto: ‚Stadtroda kann mehr‘ möchten wir die Stadtentwicklung wieder an den Interessen der Bürger und der Unternehmen ausrichten, statt Stadtroda weiter nach Außen zu isolieren und Gelder für aussichtslose Prozesse zu verschwenden“, heißt es seitens CDU-Fraktion. Angeführt wird die Liste von Andreas Klaus. „Wir wollen durch kompetentes und verantwortungsvolles Handeln zurück zu selbsbestimmten Finanzen ohne Haushaltssicherung, um gemeinsam mit allen künftigen politischen Verantwortlichen eine zukunftsfähige Stadtentwicklung gestalten zu können“.

Auf der Wahlvorschlagsliste der CDU stehen in dieser Reihenfolge, beginnend mit Listenplatz 1: Andreas Klaus, Friedhelm Berger, Julia Landes, Sven Kattein, Kerstin Dolge, Florian Baranski, Anne Bindara-Klippel, Denny Hüttner, Mandy Schauerhammer, Alexander Sextro, Jörn Best, Detlef Schubert.

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Wahlvorschlag 3: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)/Offene Liste

Auf dem gemeinsamen Wahlvorschlag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)/ Offenen Liste sind alle sechzehn Kandidaten parteilos. Sie möchten sich im Stadtrat dafür einsetzen, dass Stadtroda mit seinen Ortsteilen Bollberg, Dorna, Gernewitz, Hainbücht, Podelsatz und Quirla auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt mit Perspektiven für alle seine Bürger bleibt. „Wir wollen konsequent, ehrlich und wirkungsvoll die Interessen der Bürger vertreten“, sagt Spitzenkandidat Klaus Fickler. Unter anderem wolle man, dass Stadtroda einen ausgewogenen Haushalt aufstellen kann und die Bedürfnisse der Einwohner bei der Gestaltung Ihres Wohnumfeldes an erster Stelle stehen. Auch der Jugend in Stadtroda soll eine Stimme gegeben werden.

Auf der Wahlvorschlagsliste der SPD/Offenen Liste stehen in dieser Reihenfolge, beginnend mit Listenplatz 1: Klaus Fickler, Jens Geiling, Damian Katzenberger, Frank Winter, Jonas Möbius, Peter Hansmann, Constance Möbius, Wolfram Pienkoss, Volkmar Diener, Joana Möbius, Jakob Irmscher, Jörg Himmelreich, Heiko Hirte, Matthias Dröschler, Anja Sehnert, Thomas Zwick.

Wahlvorschlag 4: Freie Demokratische Partei (FDP)

Bei den Zielen der sieben Kandidaten auf der Liste der Freien Demokratischen Partei (FDP) handelt es sich um keine parteipolitischen Ziele, lässt Spitzenkandidat Marco Lipowski wissen. Stattdessen habe man die Vorhaben individuell zusammengetragen. Fokussieren möchten sich die Männer und Frauen unter anderem auf Kinder- und Jugendförderung, etwa durch den Ausbau von Bildungs- und Freizeitangeboten. Auch für die Stärkung des Ehrenamts wolle man sich einsetzen. So zum Beispiel durch die Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit.

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Auf der Wahlvorschlagsliste der FDP stehen in dieser Reihenfolge, beginnend mit Listenplatz 1: Marco Lipowski, Manuela Näther-Srock, Oliver Koch, Dr. Sindy Burgold-Voigt, Pascal Amberg, Nadine Kellner, Dietmar Knorr.

Wahlvorschlag 5: Freie Wählergemeinschaft (FWG)

„Kurz gesagt, ohne Geld geht gar nichts! Daher ist das Kernziel der Fraktion, der weitere Abbau des Schuldenberges aus Vorgängerzeiten“, informiert der Spitzenkandidat der Freien Wählergemeinschaft, Ingolf Weiß. Zu den Zielen der FWG zählt unter anderem die Verbesserung der Finanzausstattung der Stadt durch einen sparsamen Einsatz der Einnahmen und eine Deckelung der Kreisumlage. Auch möchten die Kandidaten weitere Maßnahmen zur Sanierung der Infrastruktur und der Altbausubstanz der Stadt auf den Weg bringen.

Auf der Wahlvorschlagsliste der Freien Wählergemeinschaft stehen in dieser Reihenfolge, beginnend mit Listenplatz 1: Ingolf Weiß, Dr. Günter Ahnert, Torsten Richter, Dr. Bernd Ebel, Michael Schwarz, Cornelia Möbius, Daniela Lauer, Kerstin Hänsel, Manfred Hänsel, Maximilian Koop, Thomas Sachs, Jens Hildebrandt, Mathias Pröter, Lutz Lüttich.

Wahlvorschlag 6: Freie Wählergemeinschaft Quirla/Dorna

Mit dem Slogan „Für die Zukunft unserer Stadt nebst all ihren Ortsteilen“, wirbt die Freie Wählergemeinschaft Quirla/Dorna. Sie steht für Zusammenhalt, Transparenz und zukunftsorientiertes Handeln in Stadtroda und in allen Ortsteilen. „Dabei wollen wir die Herausforderungen aller Ortsteile sehen, verstehen und berücksichtigen. Die FWG möchte die Öffentlichkeit mehr und früher in Entscheidungen einbeziehen und mitnehmen, damit Missverständnisse abgebaut werden sowie das Verständnis und Vertrauen in die Arbeit des Stadtrates wächst“, heißt es seitens der Freien Wählergemeinschaft. Nur gemeinsam könne die Stadt mit all ihren Ortsteilen auch in Zukunft erfolgreich gestaltet werden.

Auf der Wahlvorschlagsliste der Freien Wählergemeinschaft Quirla/Dorna stehen in dieser Reihenfolge, beginnend mit Listenplatz 1: Martin Brüstel, Daniel Wittig und Marco Bauer.

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