Weira. Weira debattiert dazu, ob man ein Konzept erstellen lässt, wie der Ort nachhaltiger werden kann. Was es beinhalten könnte

Über ein sogenanntes integriertes energetisches Quartierskonzept (IEQ) unterhielten sich jüngst die Gemeinderatsmitglieder von Weira. Wenn man so will, ist es der kleine Bruder des ISEK, das man von Städten wie Pößneck und Neustadt kennt. Das IEQ ist für Stadtteile oder Ortsteile geeignet, oder eben auch für ein Dorf. Und es ist nicht nur dem Namen nach den nationalen Klimaschutzzielen und der Energiewende verpflichtet - was zunächst bei dem einen oder anderen Ratsmitglied einige Skepsis hervorbrachte -, sondern es soll insgesamt zu mehr Attraktivität des Dorfes und seinem Umland beitragen. Also zum Nutzen aller Weiraer. Da geht es zum Beispiel auch um Radwegeplanungen und Barrierefreiheit. Kurz gesagt: Das Konzept betrachtet Energieversorgung, Gebäudesanierung und Mobilität. Es zeigt Wege für die Zukunft des Dorfes auf. Das IEQ bildet, wie sein großer Bruder ISEK, die Grundlage für die künftige Inanspruchnahme von Fördergeldern zur Verschönerung und Verbesserung des dörflichen Lebens.