Berlin/Saalfeld. Ein Bundestagsabgeordneter der Linken thematisierte das Problem in einer Anfrage - die Antwort der Bundesregierung fiel ernüchternd aus

Neuer Zug, neues Problem: Seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember verkehren auf der Saalbahn täglich zehn Intercity, die auf der Strecke zwischen Leipzig und Karlsruhe alle zwei Stunden u.a. in Jena Paradies, Göschwitz, Rudolstadt und Saalfeld halten. Weil die Deutsche Bahn (DB) aber parallel zum Fahrplanwechsel ihr Reisezentrum in Saalfeld geschlossen und zu allem Überfluss auch noch sämtliche Ticketautomaten in Saalfeld und Rudolstadt abgebaut hat, stehen einige Menschen im Städtedreieck, die den Zug nutzen wollen, jetzt vor einem Problem. Wer nicht internetaffin ist oder aus anderen Gründen kein Smartphone nutzen kann, muss zum analogen Erwerb der IC-Fahrscheine in ein Reisebüro auf dem 15 Fußminuten entfernten Marktplatz der Feengrottenstadt, denn ein personenbedienter Ticketverkauf im Zug ist laut DB nicht möglich.