Beide Seiten beleuchten: Heidi Henze über das Gespräch zweier Partner

Zwei Meinungen prallen aufeinander und man muss sich einigen. Klar, dass die Angler Angst um ihre Fische und auch um ein Kleinod haben.

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Schließlich hat für sie nicht nur der Fischbesatz als Verein einen finanziellen Hintergrund, sondern eben auch der Naturschutz, den sie sich auf die Fahnen geschrieben haben und nach ihren Möglichkeiten als Laien versuchen umzusetzen. Fakt ist aber auch, dass Wolfram Köber, Geschäftsführer des landwirtschaftlichen Unternehmens, ein Interesse daran hat, zu zeigen, dass auch die Landwirtschaft nicht nur, wie es in der heutigen Zeit sehr oft passiert, das schwarze Schaf ist, dass Glyphosat auf die Felder aufbringt und für alles verantwortlich gemacht wird, was nicht gefällt. Die Landwirte wollen eben auch agieren, wenn es um den Naturschutz, um die Erhaltung von Kleinoden geht. Und klar ist auch, dass er als Verpächter des Teiches reagieren darf. Nur hätte eben ein klärendes Gespräch vorweg oder wenigstens zeitnah allen viel Aufregung erspart. Eine Information vorweg wäre es bestimmt wert gewesen, und wenn man eben mit der Bewirtschaftung der Flächen, so wie es die Mitglieder des Anglervereins Triebes getan haben, nicht einverstanden war, dann hätte vielleicht gerade die Kommunikation untereinander die Aufregung verhindern können. Das zeigt wieder: Wir reden zu wenig miteinander.

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