Den Anwohnern vergeht das Lachen

Zeulenroda-Triebes.  Die Ernst-Thälmann-Allee entwickelt sich zu einer Straße mit hoher Verkehrsdichte in Zeulenroda-Triebes. Dagegen wollen sie nun etwas unternehmen

Ein Dialog-Display wurde durch das Ordnungsamt aufgestellt, um gefahrene Geschwindigkeit und Verkehrsdichte in der Ernst-Thälmann-Allee in Zeulenroda-Triebes zu messen.

Ein Dialog-Display wurde durch das Ordnungsamt aufgestellt, um gefahrene Geschwindigkeit und Verkehrsdichte in der Ernst-Thälmann-Allee in Zeulenroda-Triebes zu messen.

Foto: Heidi Henze

Die Anwohner der Ernst-Thälmann-Allee in Zeulenroda-Triebes sind verärgert und gleichzeitig auch verängstigt. Der Fahrzeugverkehr auf dieser Straße nimmt stetig zu. Die Belastung für die Anwohner würde ein erhebliches Maß an Verständnis überschreiten.

Doch nicht nur PKW’s würden diese kurze Verbindung in das Gewerbegebiet nutzen, sondern verstärkt würden auch LKW’s hier entlangfahren. Die Straßenbäume rechts in Richtung Stadteinwärts würden eine deutliche Sprache sprechen.

Ampellose Straße lockt Fahrzeugbesitzer

Doch sei es nicht nur die kurze Wegstrecke, sondern vor allem auch die Ampellose Straße, die viele Fahrzeugbesitzer locken würden, glaubt Udo Omnus, Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Zeulenroda-Triebes. Ebenso würde das wohl auch für die LKW’s gelten.

Gerade die großen LKW`s, die sich durch die Ernst-Thälmann-Allee auf dem Weg zur Umgehungsstraße von Zeulenroda-Triebes oder gar zur Autobahn in Richtung Auma, quälen, machen die Anwohner für den schlechten Zustand der Straßenbäume rechts stadteinwärts verantwortlich. Da es auf dieser Straße ziemlich eng wird, wenn sich zwei der LKW’s treffen, muss einer ausweichen. Da links stadteinwärts Fahrzeuge geparkt sind, geht es nach rechts und hier stehen die Bäume, deren Äste in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Fahrbahnbreite sei mit 5.50 Meter Breite korrekt, denn auch diese wurde mit in die Waagschale geworfen.

Mit dem ersten Sonnenstrahl werden Anwohner geweckt

Zusätzlich aber ärgert die Anwohner auch, dass sie mit dem ersten Sonnenstrahl durch die Autos geweckt werden. Bei bevorstehenden Arbeitsbeginn kann es schon mal passieren, dass die oftmals vorgeschriebenen innerstädtischen 50 km/h von den Autos nicht einhalten werden. Nachts könnte man sogar beobachten, dass auf dem Rundkurs zwischen Schopperstraße und Ernst-Thälmann-Allee sich verschiedene Fahrzeuge ein Rennen liefern.

Doch auch tagsüber sei es nicht viel besser. Wenn Fahrzeuge aus den Parkbuchten auf die Straße wollen, so ist das oftmals nur mit viel Mut möglich. Zudem ist es der Schulweg für die Schüler in die Rötlein-Grundschule und das Gymnasium.

Stadt Zeulenroda-Triebes und Polizei um Hilfe gebeten

Die Anwohner wandten sich nun an die zuständigen Behörden in der Stadt Zeulenroda-Triebes mit der Bitte hier eine 30 km/h Zone einzurichten. Schließlich ist das ein paar hundert Meter weiter auf der Straße rund um das Tiergehege und am Zeulenrodaer Waldstadion auch möglich. Noch sammeln die Behören Fakten. Das Ordnungsamt hatte in der vergangenen Woche das Dialog-Display mit den Smileys zur Messung der Fahrzeugdichte und Geschwindigkeit aufgestellt. Die Polizeiinspektion Greiz führte Geschwindigkeitskontrollen durch. Beide Ergebnisse müssen noch ausgewertet werden.

Festgestellt wurde, dass die Fahrbahnbreite die vorgeschriebenen 5,50 Meter Breite hat.