Den Ernstfall realitätsnah geprobt

Zeulenroda-Triebes.  Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Triebes und der benachbarten Wehren haben an einem Wochenende ihr Wissen gefestigt und während Übungen in der Praxis angewandt

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Triebes und der benachbarten Wehren aus Mehla, Dörtendorf, Nierböhmersdorf und Weißendorf probten gemeinsam den Ernstfall und festigten ihr Wissen in der Theorie. 

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Triebes und der benachbarten Wehren aus Mehla, Dörtendorf, Nierböhmersdorf und Weißendorf probten gemeinsam den Ernstfall und festigten ihr Wissen in der Theorie. 

Foto: Michael Schmidt

Nachdem „Corona“ die jährliche Wochenendschulung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Triebes im Mai unmöglich machte, wurden die Pläne umgestellt und nun nachgeholt.

Die Schulung der Mitglieder der benachbarten Wehren aus Mehla, Dörtendorf, Niederböhmersdorf und Weißendorf wurden zusammen durchgeführt.

Am Freitag begann diese Komplexausbildung mit einer Übung der Triebeser, Mehlaer und Niederböhmersdorfer Kameraden. Dabei wurde ein Unfall simuliert an dem ein Bus und ein PKW beteiligt waren. Mehrere verletzte Personen mussten aus den Fahrzeugen befreit und versorgt werden. Um diese Aufgabe zu meistern wurden wir von der Rettungsambulanz Greiz und den Auszubildenden unterstützt.

Mitglieder der Stützpunktwehr Zeulenroda waren beteiligt

Auch Kameraden der Feuerwehr Zeulenroda wurden mit entsprechender Ausrüstung hinzu gerufen. Der Samstag begann für die Mitglieder der beteiligten Feuerwehren die Stationsausbildung. Bei strömenden Regen hieß es nun das vorhandene Wissen zu festigen. Behandelt wurden die Themen wie Erste Hilfe, Wasserrettung, Löscheinsatz, mobiler Rauchverschluss, Schlauchmanagement, tragbare Leitern und die Anbauteile der Drehleiter.

Weitere Einsatzübung folgte

Nach einer gemeinsamen Stärkung wurde eine weitere Einsatzübung gefahren. Dieses Mal waren die Feuerwehrmitglieder aus Triebes, Weißendorf und Dörtendorf im Einsatz. Angenommen wurde ein Unfall auf einer Baustelle unter einer Brücke mit drei Verletzten. Auch diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert.

Technik musste wieder einsatzbereit gemacht werden

Anschließend hieß es alles aufzuräumen, die Technik einsatzbereit zu machen und zu trocknen. Michael Schmidt, Leiter der freiwilligen Feuerwehr Triebes bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz. Ein besonderer Dank gilt der Personen- und Reisegesellschaft Greiz (PRG) für die unkomplizierte Bereitstellung des Buses, der AWG Triebes und dem Anglerverein Triebes für die Bereitstellung der Objekte zu Schulungszwecken, den Fußballern, die als Statisten mitwirkten sowie dem Feuerwehrverein Triebes der für das leibliche Wohl der Beteiligten an der Wochenendschulung sorgte. „Nicht vergessen möchte ich Familie Ott aus Zeulenroda, die alle Statisten realitätsnah schminkten und selbst mitwirkten“, so der Chef der Feuerwehr. Ein Dank gilt auch den Einwohnern von Triebes und deren Ortsteile, die mit Einschränkungen an diesem Wochenende zurecht kommen mussten. „Auch wenn das ein oder andere ärgerlich war, so sollte man immer daran denken, dass die Feuerwehrmitglieder 24 Stunden, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr stets für andere da sind. Unsere Freizeit für ihre Sicherheit“, so Michael Schmidt.