Taufe Christi

Die Taufe Christi im Triebeser Naturfreibad

Triebes.  Religiöse Fest, der Taufe Christi wird von Kirchgemeindemitgliedern der russisch-orthodoxen Gemeinde im Triebeser Naturfreibad gefeiert.

Bei der Zeremonie geht es darum, dass das Wasser, als Quelle des Lebens, geweiht wird, damit sie nicht versiegen soll. Erzpriester Michail Rahr nahm die Weihe im Triebeser Naturfreibad vor, bevor die Männer ins kühle Nass sprangen.

Bei der Zeremonie geht es darum, dass das Wasser, als Quelle des Lebens, geweiht wird, damit sie nicht versiegen soll. Erzpriester Michail Rahr nahm die Weihe im Triebeser Naturfreibad vor, bevor die Männer ins kühle Nass sprangen.

Foto: Heidi Henze

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Das Naturfreibad in Triebes ist um diese Zeit eigentlich ruhig und fast etwas verschlafen. Kaum einer macht hier Station. Anders am Sonntagnachmittag. Immer mehr Triebeser kamen, um der Zeremonie der Kirchgemeindemitglieder der russisch-orthodoxen Kirchgemeinde beizuwohnen. Die Kirche begeht an diesem Tag die Taufe Christi.

Um dieses religiöse Fest der russischen Kirche zu begehen, kommen ihre Mitglieder aus ganz Thüringen in das kleine beschauliche Triebeser Naturfreibad. In diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Erzpriester Michail Rahr aus Weimar gehörte zu ihnen, die den Weg nach Triebes am Sonntagnachmittag antraten.

Quelle des Lebens wird geweiht

„In vergangenen Jahrhunderten stand die Kirche meistens in der Nähe eines Teiches oder eines Baches. Bei der Schöpfung geht es darum, dass das Wasser, als Quelle des Lebens geweiht wird, damit sie nicht versiegen soll. Rahr weiß, dass die Männer, die an diesem Tag in das Wasser springen, das Kreuz, welches er während der Weihe in das Wasser gibt, herausholen, als Zeichen der Achtung und dass das Wasser unverdorben bleibt. In Triebes jedoch hat er es nicht versenkt, zu groß war wohl die Angst, dass es im Naturbaden nicht wieder aufgefunden wird. So befestigte er das Kreuz an einer Schnur und ließ es durch die rhythmischen Bewegungen über das Wasser kreisen. Männer und Frauen verfolgten die Zeremonie. Rund 20 Männer von der russisch-orthodoxen Kirchgemeinde sprangen in die vier Grad kühlen Fluten. Am Ende werden Kostproben des Wassers aus dem Naturbadfreibad in Triebes in kleine Behälter gefüllt. Das wird mit nach Hause genommen. „Es ist geweiht und verdirbt nicht“, so der Erzpriester, der sich auch von einer Christi Taufe im Jordan Wasser mitgenommen hat und es aufbewahrt.

Auf Triebes sind die Gemeindekirchenmitglieder nach Hinweisen des Zeulenrodaer Alexander Salzmann gestoßen. Nach der Zeremonie wurde dann gefeiert bei Essen und Trinken. Im kommenden Jahr wollen sie alle wieder nach Triebes kommen.

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