Drei Fragen an

Nikolaus soll Freude bringen

Zeulenroda-Triebes.  Gespräch mit dem Ortsteilbürgermeister von Triebes

Ortsteilbürgermeister Axel Wagner 

Ortsteilbürgermeister Axel Wagner 

Foto: Heidi Henze

Axel Wagner, Ortsteilbürgermeister von Triebes und Vorsitzender des Anglervereins, hat viele Kontakte. Er kennt Familien mit ihren Kindern, aber ebenso auch Menschen, die alleine leben, die sich aufgrund der Pandemie zurückgezogen haben und sich kaum noch nach draußen getrauen. Am 6. Dezember ist Nikolaus. Kleine Geschenke erfreuen die Herzen von vielen Menschen. Wir sprachen mit ihm über den Nikolaustag und wie man in dr Zeit der Corona-Pandemie dennoch Freude verbreiten kann, mit wenig Aufwand.

An wen denken Sie dabei
besonders?

An die älteren Menschen, an den Opa oder der Oma aus der Nachbarschaft, die vor Angst vor dem Virus ganz in sich gekehrt sind und kaum noch lächeln. Die Zeit ist dunkel und wegen der Pandemie kommt sie uns allen noch viel dunkler und unnahbar vor. Der 6. Dezember, der Tag des Nikolaus, ist für eine Freude doch bestens geeignet. Ich möchte alle aufrufen, ihrer Oma oder ihrem Opa aus der Nachbarschaft oder einfach den Menschen, die alleine sind, eine Freude zu bereiten.

Werden Sie den Mantel vom Nikolaus überstreifen?

Den Mantel vom Nikolaus ziehe ich vielleicht nicht an. Nicht die Kleidung macht es. Auch ohne roten Mantel und große Rute können wir Freude bereiten. Ich habe einen Opa in der Nachbarschaft. Im Sommer hat er immer aus dem Fenster geschaut, jetzt hat er sich ganz zurückgezogen. Ich denke, hier tut der Nikolaus Not.

Haben sie einen Tipp als
Nikolaus?

Eine kleine Flasche Sekt oder eine kleine Schokoladenüberraschung und alles mit einem Tannenzweig, einem persönlichen Gruß oder gar einer Zeichnung von den eigenen Kindern versehen – das macht Freude denen, die Freude bringen und den beschenkten auf alle Fälle. Einfach klingeln und vor die Tür stellen.