Eine Spende, die ankommt: Norman Börner über Motive des Schenkens

Zur Weihnachtszeit steigt die Bereitschaft der Menschen zu spenden, bekanntlich deutlich an. Warum das so ist? Hier gibt es wahrscheinlich zu viele Erklärungsmuster, um sie alle aufzuzählen.

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Natürlich spielt der christliche Hintergrund des Festes eine Rolle. Ganz idealistisch könnte man auch argumentieren, dass einfach Hilfsbereitschaft und Solidarität mit denjenigen, die es nicht so gut haben, dahinter steckt. Oder etwas weniger idealistisch damit, dass Spenden steuerlich absetzbar sind und sich um diese Zeit gut absehen lässt, wie die persönliche Finanzlage ist. Wie auch immer, sind Projekte wie „Kinder helfen Kindern“ ein toller Ansatz. Denn viele Menschen sagen auch: Ich würde ja gern spenden, aber ich weiß ja nicht, ob das Geld wirklich dort ankommt. Die Kinder und Eltern, die Päckchen für die Roma-Kinder in Bosnien und Serbien packen, legen oft noch kleine Briefe bei und wollen mit den Beschenkten in Kontakt treten. Regelmäßig erhalten die Teilnehmer Informationen aus den Gebieten und was aus ihren Geschenken geworden ist. Das motiviert natürlich ungemein.

Außerdem ist ja alleine das gemeinsame Packen und das Ausmalen, wie das Geschenk wohl ankommt, im Sinne des Weihnachtsfestes. So bleibt nur zu hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder viele große und kleine Geschenkemacher an der Aktion teilnehmen werden. Egal aus welchen Motiven. Denn was zählt ist, dass vor Ort etwas ankommt.

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