Fahrbahneinengung in Zeulenroda-Triebes muss fortbestehen

Zeulenroda-Triebes.  Nachgehakt: Ein Leser wollte wissen, wie lange die Einengung der Fahrbahnbreite in der Kirchstraße/Ecke Windmühlenstraße bestehen bleibt

Wegen des einsturzgefährdeten Hauses in der Kirchstraße ist die Straße in ihrer Fahrbahnbreite eingeengt.

Wegen des einsturzgefährdeten Hauses in der Kirchstraße ist die Straße in ihrer Fahrbahnbreite eingeengt.

Foto: Norman Börner

OTZ-Leser Herr Hermann aus Zeulenroda-Triebes wollte wissen, wie lange denn noch die Verkehrseinschränkung in der Kirchstraße/Ecke Windmühlenstraße in Zeulenroda-Triebes beibehalten werden wird.

Wir fragten bei der Unteren Bauaufsicht im Landkreis Greiz nach. Von hier wurde bestätigt, dass das Gebäude Kirchstraße 26 seit 2015 einen schlechten baulichen Zustandes hat. Bereits am 24. September wurde festgestellt, dass nach fortschreitendem Verfall die Standsicherheit der Immobilie nicht mehr gewährleistet ist. Seitdem ist der Bürgersteig gesperrt und die Fahrbahnbreite unmittelbar am Haus der Straße wurde eingeengt. Der Eigentümer wäre aufgefordert worden, die Sperrung zu übernehmen, sich zum Sachverhalt zu äußern und Maßnahmen am Gebäude zu ergreifen. Die Frist bis 9. Oktober unter Androhung einer Zwangsmittel-Ersatzvornahme wäre nicht wahrgenommen wurden. Am 12. Oktober wurde nun eine Beseitigungsaufforderung erlassen mit Frist 31. Dezember 2020. Nach Fristablauf sei eine Ersatzvornahme angezeigt, heißt es aus dem Landratsamt. Die Straßeneinengung wird also mindestens bis 31. Dezember bestehen bleiben. Auch die Einbahnstraßenregelung in der Windmühlenstraße wird weiter bestehen bleiben. Udo Omnus von der Verkehrsbehörde in Zeulenroda-Triebes begründete die Regelung damit, dass nach einer Vor-Ort-Begehung zusammen mit der Polizei die Auffassung besteht, dass drei Fahrzeuge, die sich im Kreuzungsbereich treffen könnten, nicht aneinander vorbei fahren können. Erschwerend kommt hinzu, dass Schulbusse in die Windmühlenstraße einbiegen müssen.