Meine Meinung: Frischer Wind im Rathaus

Zeulenroda -Triebes  Alte und junge Hasen wollen im Team arbeiten

Heidi Henze

Heidi Henze

Frischer Wind im Rathaus klingt gut und noch dazu, wenn der Wind nicht als Böe bläst, sondern als Orkan daher kommt. Schließlich wollen die "alten", erfahrenen Stadträte, so wie Reiner Stöhr, der das 30-Jährige bereits vollgemacht hat, und die Jungschen zukünftig gemeinsam die Aufgaben stemmen. Klar dürfte jedem aus der Stadt sein, dass Stefanie Soch mit ihren 34 Jahren nicht die Erfahrungen besitzen kann, wie ein gestandener Bürgermeister oder eben Stadtrat. Aber genau das ist es. Es wird immer gejammert, dass der Nachwuchs fehlt, ihm aber eine Chance zu geben, davor scheuen sich viele. Der eine oder andere Fehler wird auch bei der jungen Frau nicht ausbleiben, doch davor sollten die Hohenleubener keine Angst haben. Stattdessen sollten die Städter vielmehr das Angebot der Bürgersprechstunden oder in der heutigen Zeit sich per Mail mit ihren Anfragen an den künftigen Bürgermeister wenden. Wie wäre es, wenn bevor gemeckert wird, einfach das Gespräch gesucht wird und sich dann der eine oder andere gar selbst einbringt. Den Zusammenhalt zeigen, den so viele gerne hätten. Tu Gutes und sprich darüber. Dann kann es einfach nur gut werden in Hohenleuben. Wie heißt es doch: "Fehler sind da, damit sie gemacht werden". Aber aus Fehlern kann man lernen und wenn dann alle an ihrem Versprechen festhalten und dem Nachwuchs die Unterstützung gewähren, dann muss es einfach gut werden.