Gute Laune und viel Geplauder am Feuer in Auma

Das Spektakel der Tannenbaumverbrennung spielt zusätzlich ein paar Euro in die Vereinskassen der Vereine

Florian Preußer, Tobias Vesper und Tobias Steffen (v.l.) aus Auma zählten zu den vielen Besuchern der Tannebaumverbrennung am Samstagabend in Auma.

Florian Preußer, Tobias Vesper und Tobias Steffen (v.l.) aus Auma zählten zu den vielen Besuchern der Tannebaumverbrennung am Samstagabend in Auma.

Foto: Heidi Henze

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Auma.

Tobias Vesper aus Auma hatte die dicke Mütze aus dem Schrank geholt. Schließlich war Schneegestöber für den Samstagabend vorausgesagt worden. Der junge Mann hatte sich zusammen mit seinen Freunden zum großen Feuer in Auma auf den Weg gemacht. Ebenso wie ein paar Hundert Leute. Die Handballer des SV Blau-Weiß Auma und die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr sowie des Feuerwehrvereins des Städtchens hatten eingeladen zur großen Tannenbaumverbrennung auf das Areal am Sechseck in Auma. Hier loderte das Feuer mächtig und nicht zum ersten Mal. Bereits das vierte Jahr in Folge findet das Verbrennen der ausgedienten Weihnachtsbäume hier statt, nachdem das Spektakel vom Schützenplatz hierher umgezogen war.

Weihnachtsbäume von den Aumaern abgeholt

Schon Tage zuvor waren die Aumaer Feuerwehrleute in der Stadt unterwegs und sammelten die bereitgestellten ausgedienten Tannenbäume ein. Für ein wärmendes Feuer sorgte auch der Weihnachtsbaum vom Aumaer Marktplatz. Die Äste knisterten im Feuer. Der Stamm des schönen Monstrums, den eine Familie aus Staitz in diesem Jahr sponserte, wurde aber nicht verbrannt, bestätigte Heiko Wich, von den Handballern. Der kann vielleicht noch ein paar Euro zusätzlich in die Vereinskasse spielen, so Wich.

Alina und Lea-Sophie staunten mächtig über das große Feuer

Für die beiden kleinen Mädchen Alina und Lea-Sophie aus Auma sorgte das Feuer für mächtiges Staunen. „Es war groß und schön“, sagten die beiden. Doch gefreut über das Spektakel haben sich nicht nur die Kinder, die ausgelassen und mit gebührenden Abstand, um das Feuer wirbelten, auch viele Erwachsene und die Bewohner des nahe gelegenen Awo-Seniorenwohnheimes „Am Kraftwerk“ nutzen die Gelegenheit, um sich unter die zahlreichen Gäste zu mischen. Wenngleich im Garten des Seniorenwohnheimes der Weihnachtsbaum noch wundervoll im Lichterglanz strahlte. Auch Aumas Ortsteilbürgermeister Gernot Purkart hatte sich unter die Gäste gemischt und plauderte bei Glühwein und Roster. „Es ist das Schöne daran, dass man viele Leute hier trifft“, dass es gemütlich ist und die Vereine haben die Möglichkeit noch ein paar Euro zusätzlich in ihre Vereinskasse zu bekommen“, sagt er. Dafür haben sie allerdings auch die Arbeit, die ihnen am Sonnabend flugs von der Hand ging. Sie freuten sich über so viele Besucher.

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