Handschriften mit Bezug zum Vogtland

Hohenleuben.  Der Workshop zu den Grundlagen mittelalterlicher Handschriftenkunde mit Schriften aus der Bibliothek des Stiftes Mildenfurth wird durch Professor Christoph Fasbender geleitet und findet am 31. Januar, ab 10.30 Uhr, im Museum Reichenfels statt.

Antje Dunse weist darauf hin, dass noch bis zum 1. März im Museum Reichenfels in Hohenleuben die Sonderausstellung „Sammelleidenschaft“ zu sehen sein wird.

Antje Dunse weist darauf hin, dass noch bis zum 1. März im Museum Reichenfels in Hohenleuben die Sonderausstellung „Sammelleidenschaft“ zu sehen sein wird.

Foto: Heidi Henze

Zu den zahlreichen Kulturgütern, die im Museum der Burgruine Reichenfels in Hohenleuben aufbewahrt werden, zählen auch Schriftstücke aus dem Mittelalter. Diese Schriftstücke der Mitglieder des Vogtländischen Altertumsforschenden Verein Hohenleuben stehen allerdings nicht im Mittelpunkt des Workshopes, zudem der Professor Dr. Christoph Fasbender am Vorabend des 70-jährigen Besehens des musealen Hauses Reichenfels, ab 10.30 Uhr, einlädt. Zu diesem Workshop widmet er sich ersteinmal der Bibliothek des Stiftes Mildenfurt. Diese Raritäten waren letztes Jahr ausgestellt in der Uni Jena, unter seiner Federführung. Fasbender beschäftigt sich mit den Handschriften und macht sich daraus ein Bild, wie das Leben in und um Mildenfurth im ausgehenden Mittelalter aussah. Die Museumsleiter glaubt aber, dass es nicht zu fachspezifisch wird. Doch ganz ohne Ziel geht es nicht und so strebt Fasbender mit dem Workshop in Reichenfels die Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Schriften des Vereins an. Vielleicht besteht die Möglichkeit, durch eine studentische Arbeit die mittelalterlichen Handschriften aus dem Kloster Erfurt des Vereins untersuchen zu lassen, so Antje Dunse. Die Organisation der Veranstaltung am 31. Januar wird durch die Technische Universität Chemnitz übernommen. Zudem wird Christoph Fasbender den Festvortrag am 1. Februar aus Anlass des Festkolloquiums zum Thema: „ Das moderne Vogtland im Spiegel seiner Überlieferung“ halten.

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