Handwerker geben sich die Klinke in die Hand

Zeulenroda-Triebes.  In der Grund-und Regelschule Triebes ist geschäftiges Treiben, um einen ordnungsgemäßen Schulstart am Montag gewährleisten zu können. Trotzdem müssen die Schüler noch mit Einschränkungen leben

Stetige Abstimmungen zwischen  den Mitarbeitern der Baufirmen, dem  Hausmeister Michael Schmidt und Jürgen Ritter (v.l.) vom Bauamt sind  notwendig.

Stetige Abstimmungen zwischen den Mitarbeitern der Baufirmen, dem Hausmeister Michael Schmidt und Jürgen Ritter (v.l.) vom Bauamt sind notwendig.

Foto: Heidi Henze

Wenn alles fertiggestellt ist, dann zählt die Grund-und Regelschule „Georg Kresse“ in Triebes zu den modernsten ausgestatteten Schulen. Das gilt jedenfalls für den Sanitärbereich und den behinderten gerechten Zugang.

Nichtsdestotrotz, bei einem Besichtigungsrundgang im Triebeser Schulgebäude in dieser Woche war schon eine Menge Vorstellungsvermögen von Nöten, um sich das Schulgebäude in einem Zustand vorzustellen, der einen fast störungsfreien Unterricht ab Montag ermöglicht. Doch, wie die Handwerker und Lehrer sowie Schüler schon in den vergangenen Wochen bewiesen haben, wenn sich untereinander abstimmt, dann ist ein Unterricht auch unter Bau-Bedingungen möglich. Im Haus werden neue Sanitäranlagen installiert und Räume zurückgebaut.

Überall wird mächtig gewerkelt

Die Mitarbeiter der Firma Steffen Kirchner Maler GmbH aus Triebes, die noch in dieser Woche in der Grundschule werkelten, gaben alle das Versprechen ab, dass sie bis Montag in diesen Teil des Gebäudes fertig werden.

Bauarbeiten werden im Gebäudeteil der Regelschule fortgesetzt

In den kommenden Wochen müssen die Regelschüler ein paar Einschränkungen hinnehmen. Die Ferienzeit hat für die umfangreichen Arbeiten nicht ausgereicht. Nichtsdestotrotz ist Jürgen Richter, Mitarbeiter des Bauamtes der Stadt Zeulenroda-Triebes, sicher, dass auch diese Bauphase bewältigt wird, dass sich Schulleitung und Handwerker abstimmen werden. Die Regelschüler müssen, bis die Sanitäranlagen in ihrem Gebäudeteil im Erdgeschoss und in der zweiten Etage fertiggestellt sind, nun die in der Grundschule benutzen.

Zweiter Rettungsweg für Grundschule wurde nachgerüstet

Die dritte Etage des Grundschulteiles hat einen zweiten Rettungsweg erhalten. Durch eine Tür gesichert, führt nun ein Rettungsweg auf dem Dach des Lichthofes der Schule in den Regelschulteil, wo ein zweiter Rettungsweg vorhanden ist.

Auch außerhalb des Schulgebäudes wird gearbeitet. Die Mitarbeiter der Hauptauftragnehmer, die Firma ARO-Bau aus Zeulenroda, haben auf der Hofseite der Schule alle Vorkehrungen für den Lift-Einbau getroffen. Der soll Ende November geliefert werden. Das Fundament ist gefertigt, die neue Treppe sei abrufbereit. Damit ist dann das Erdgeschoss der Grund- und Regelschule Triebes barrierefrei. Ein Fahrstuhl in alle drei Etagen der Schule wäre nicht bezahlbar gewesen, so Jürgen Ritter. Rund 600.900 Euro wird die gesamte Baumaßnahme kosten, der Zuschuss des Bundes beläuft sich auf 350.000 Euro, aus der Investitionspauschale für Bildungseinrichtungen wurden 111.000 Euro genommen und aus den Mittel zur Sicherung der Haushaltssituation der Kommune noch einmal 150.000 Euro.