In den Rohstoff Holz verliebt

Langenwetzendorf.  Für den Landschaftsbaumeister Marcel Fritsche aus Langenwetzendorf ist der Rohstoff Holz einfach zu schade, als dass er nur zu Brennstoff verarbeitet wird. Er setzt Holz in der Innen- und Außengestaltung ein. .

Marcel Fritsche  stellt mit seiner Blockbandsäge, die unterschiedlichsten Gebrauchsgegenstände her.  

Marcel Fritsche  stellt mit seiner Blockbandsäge, die unterschiedlichsten Gebrauchsgegenstände her.  

Foto: Heidi Henze

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Marcel Fritsche ist ein richtiger Holzwurm. Holz hat es ihm angetan, es duftet und ist vielseitig einsetzbar, sagt der Langenwetzendorfer aus Hain.

Seit 1999 ist er selbstständig mit einer Landschaftsbau-Firma. Der junge Mann liebt es im Freien zu arbeiten, der Natur auf die Sprünge zu helfen. Um das viele Holz, was mittlerweile anfällt, sei es durch Sturmschäden, durch den Borkenkäfer oder viele andere Gründe, will er nun auch bearbeiten.

Dazu hat er sich ein Sägewerk zugelegt. Das ist kein Sägewerk für die große Masse, wie es Profis vorhalten, aber die Blockbandsäge bearbeitet Holzstämme bis 70 Zentimeter Durchmesser. Mit der Säge entstehen Balken Kanthölzer, Bretter.

Ganz verschiedene Holzgrößen bereits zugeschnitten

Mit beständigem Summen, trennt Marcel Fritsche die großen Stämme in zig kleine Teile. Je nach der geplanten Verwendung schneidet er Balken, Bretter oder andere Hölzer. Zaunlatten für den Gartenzaun im eigenen Garten sind so schon entstanden ebenso wie das starke Brett, das die Grundlage für eine Bank im Hof bildet, zig verschiedene Holzgrößen hat er so schon geschnitten.

„Ich finde, dass der Rohstoff Holz einfach zu schade ist, dass daraus immer nur Brennholz gemacht wird“, sagt der kreative Landschaftsbauer.

Ein Blick in seinen Garten verrät: hier ist jemand ständig kreativ unterwegs. Hier dominiert Holz in den schönsten verschiedenen Möglichkeiten.

Telefonisch kann jeder Kontakt aufnehmen

Doch wie geht es jetzt weiter, trotz Corona-Krise. „Die Leute können mich telefonisch kontaktieren, bringen das Holz und teilen mir mit, welche Größe sie benötigen. Noch geht alles für Marcel Fritsche auch in der Krise seinen geordneten Weg. „Viele haben jetzt Zeit und wollen ganz für sich alleine etwas tun, denn schließlich hoffen wir alle auf ein Leben nach der Krise“, so ist der Hainer recht zuversichtlich.

Marcel Fritsche, Hain: Telefon: 01715730482 oder per Mail: galabaufritsche@icloud.com

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