Gotteshaus

Kirche ist Schmuckstück in Dobia

Dobia  Nach Wochen harter Arbeit konnte die Kirche in Dobia das Kirchweihfest feiern.

Haben ob der schmucken Kirche allen Grund zum Lachen und Dankbarsein: Gemeinderatsvorsitzender und „Macher“ Karl-Heinz Herbold, Pfarrer Gunnar Peukert und Bürgermeister Nils Hammerschmidt.

Haben ob der schmucken Kirche allen Grund zum Lachen und Dankbarsein: Gemeinderatsvorsitzender und „Macher“ Karl-Heinz Herbold, Pfarrer Gunnar Peukert und Bürgermeister Nils Hammerschmidt.

Foto: Heidi Henze

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Noch am Sonnabendabend wurde ein Teil des Gerüstes um die Kirche in Dobia von den freiwilligen Helfern im Ort abgebaut. In den vergangenen Wochen wurde die Außenfassade saniert. Am Sonntag zur Kirmes wurde Kirchweihfest gefeiert. Verbunden wurde das Fest mit der Verabschiedung der alten und Vorstellung der neuen Gemeindekirchenräte verbunden.

Mehr als 100 Gäste besuchen zur Kirchweih

„Jetzt können wir die Kirche von Weitem sehen“, freut sich Pfarrer Gunnar Peukert. Unter den 100 freudig und dankbar gestimmten Gottesdienstbesuchern waren Bürgermeister Nils Hammerschmidt (parteilos) und Gäste aus dem ganzen Pfarrbereich Pöllwitz-Schönbach. Aber auch die an der erfolgreichen Sanierung beteiligten Firmen, Vertreter von Ämtern, fleißige Helfer und bereitwillige Spender, die den Bau begleitet und durchgeführt haben, waren vor Ort.

Ihr besonderer Dank galt Karl-Heinz Herbold, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Dobia-Büna-Leinigen, „für seine Umsicht, Zeit und vielen Nerven“. Die neue Fassade erstrahlt in kräftigem dunklen Ocker. Da kein historischer Farbbestand nachgewiesen werden konnte, wurde diese Farbe seitens der Denkmalpflege vorgegeben. Um die Fenster wurde ein weinroter Begleitstrich gesetzt sowie ein rotes Kreuz über der Eingangstür aufgebracht.

Eigenmittel, Fördergelder und Spenden finanzieren Vorhaben

Die Kosten für die Fassadensanierung und die Restaurierung der Bleiglasfenster beliefen sich auf 105.000 Euro. Fördermittel flossen in Höhe von 75.000 Euro. Die restlichen Gelder stammen aus Eigenmitteln der Kirche und aus Spenden, die gesammelt wurden.

Im Zuge der Kirchenfassadensanierung erhielt dank des guten Zusammenspiels von Kirchgemeinde und Stadt Zeulenroda-Triebes auch die Leichenhalle auf dem Friedhof den gleichen Farbanstrich.

Festgottesdienst umrahmt Kirchweih

Ausgestaltet und umrahmt wurde dieser Festgottesdienst mit dem meisterhaften Spiel an der Trampeli-Orgel von Dresdens Frauenkirchenkantor Matthias Grünert. „Ich fühle mich geehrt, aus diesem Anlass hier spielen zu können“, sagte Matthias Grünert. Mit einer kleinen Festmusik zur Kirchweih mit Werken von Johann Sebastian Bach und einer Extrazugabe für die starke Initiative von Karl-Heinz Herbold begeisterte er alle Anwesenden.

Ebenfalls überzeugend und dem Anlass entsprechend war der Auftritt des Heimatchors Pöllwitz. Mit einem Dank für die geleistete Arbeit wurden die Gemeindekirchenräte Sieglinde Hadlich, Wolfgang Hartenstein, Ann-Kristin Flohrer, Birgit Köber und Karl-Heinz Herbold verabschiedet. Andrea Flach und Wolfgang Hartenstein aus Büna, Birgit Köber und Karl-Heinz Herbold aus Dobia sind die künftigen Kirchenräte.

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