Meine Meinung

Kommentar: Fahren ohne Überblick

Was sind das für Verkehrsteilnehmer, die die Schilder entlang der Baustelle ignorieren? Unser Autor hat drei Typen im Visier.

Norman Börner

Norman Börner

Foto: Peter Michaelis

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Auf dem Weg zur Arbeit habe ich ehrlich gesagt, die neu aufgestellten Schilder an der Einfahrt zu Bendenreihe auch glatt übersehen. Nun gilt im Straßenverkehr das Prinzip: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wenn ich aber darüber nachdenke, wieso so viele Autofahrer die temporär aufgestellten Verkehrszeichen ignorieren, kommen mir drei Typen in den Sinn.

Zum ersten Typus zähle ich mich selbst dazu. Ich nenne sie die Routinierten. Wer dieselbe Strecke jeden Tag fährt, der beobachtet die Routenführung und den Schilderwald nicht mehr mit der gleichen Aufmerksamkeit wie ein gelegentlicher Durchfahrer oder ein Ortsunkundiger.

Nun gibt es unter den Neulingen auf den Straßen von Zeulenroda aber ebenfalls eine Art, die mit veränderten Streckenführung Probleme hat: den Navi-Fahrer. Wenn die freundliche Frauenstimme des Navigationsgerätes eben darauf besteht, die Absperrung zu durchbrechen, kann man halt nichts machen. Man will sich ja auch keine mächtige künstliche Intelligenz zum Feind machen.

Der dritte Typ ist jener Autofahrer, der sowieso jedes Verkehrsschild für eine schlechte Empfehlung hält. Wann er wie schnell oder in welche Richtung fährt, entscheidet immer noch er selbst. Doch was auch immer die Motivation ist: Ein Knöllchen droht letztlich allen.

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