Meine Meinung: Probleme sind wurstgemacht

Norman Börner über fleischlose Angebote in den Städten der Region.

Norman Börner.

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Foto: Norman Börner

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Zu guten Vorsätzen gehören auch die guten Ausreden dazu. So rede ich mich beim Thema Fleischkonsum täglich damit heraus, dass ich in den Städten in der Region meist kein vernünftiges fleischloses Angebot finde.

Rouladen, Roster und Kassler stehen täglich auf den Speisekarten. Natürlich könnte ich mich Mittags auf einen Salat aus dem Supermarkt beschränken oder vorkochen. Dafür fehlt mir aber die Lust und die Zeit.

Nicht falsch verstehen. Es schmeckt mir meist gut. Aber eine Sache habe ich gelernt. Viele Gesundheitsprobleme in Thüringen sind wurstgemacht. So rätselte man lange, warum es in Thüringer mehr Herzinfarkte als anderswo gibt. Liegt es an der geringen Dichte an ansässigen Herzspezialisten? Nein, es liegt am Gehacktesbrötchen zum Frühstück.

Eine Krankenkasse stellte fest, dass die Thüringer besonders schlecht schlafen. Sind prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Abstiegsangst schuld? Ein Mediziner hatte die Antwort. Thüringer leiden oft unter Schlafapnoe, weil ihr Übergewicht auf die Atemwege drückt. Die Übeltäter tragen wieder Speckmantel.

Deswegen würde mir ein größeres fleischloses Angebot in der Städten und Dörfern wünschen. Denn ich schlafe sowie schon zu wenig und mein Bauch wächst mit jeder Mittagspause.

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