Meine Meinung zum Geldausgeben

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Foto: Peter Michaelis

Wissen Sie eigentlich noch, welches Gefühl Sie hatten, als Sie die D-Mark in den Händen hielten. Gar nicht so einfach sich genau zu erinnern. Alles ist mittlerweile ganz normal geworden. Sollte heute einmal ein Produkt nicht gleich beim ersten Anlauf zu bekommen sein, dann wird aber geschimpft. Dabei war es noch gut vor 30 Jahren ganz normal, dass man zig Anläufe nehmen musste, um den einen, ganz bestimmten Artikel zu bekommen. Oftmals lief es dann darauf hinaus, dass ein anderes Produkt gekauft wurde.

Heute beschäftigen uns ganz anderen Dinge. Da bangen die Geschäftsinhaber in den Innenstädten um ihre Existenz, weil die Kunden bequem vom Sofa aus im Internet schoppen gehen. Doch liegt es nicht auch ein Stückweit an allen selbst, wie unsere Innenstädte belebt werden oder aber eben auch aussterben. Einfach mal hoch von dem Sofa und einen Bummel durch die Geschäfte vor Ort machen und sie werden staunen, was ihnen da alles begegnet. Nicht nur volle Läden, sondern eben auch das nette Gespräch mit den Verkäufern. Die Beratung und so mancher Vorteil als einheimischer Kunde. Ob D-Mark oder jetzt der Euro macht dabei doch kaum einen Unterschied. Ich jedenfalls habe immer Geld in unserer Innenstadt gelassen und so manches Mal um einiges mehr, als ich mir vorgenommen hatte. Vielleicht lassen sie sich doch auch mal wieder inspirieren.

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