Nur mit ehrenamtlichen Helfern läuft ein Weidatalmarathon

Weißendorf.  Teamgeist wird in Weißendorf ganz groß geschrieben. Auch zum Weidatalmarathon können sich die Veranstalter auf zahlreiche Unterstützer und ehrenamtliche Helfer verlassen.

Zu einer großen Dankeschön-Veranstaltung hatte Torsten Jung alle Helfer des Weidatalmarathon in Weißendorf eingeladen.  Marcel Pohl, René Enders, Torsten Jung und Ralf Senkel (v.l.) sind das Kernteam bei der Organisation des Weidatalmarathon.

Zu einer großen Dankeschön-Veranstaltung hatte Torsten Jung alle Helfer des Weidatalmarathon in Weißendorf eingeladen. Marcel Pohl, René Enders, Torsten Jung und Ralf Senkel (v.l.) sind das Kernteam bei der Organisation des Weidatalmarathon.

Foto: Marcus Daßler

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Teamgeist ist für die Weißendorfer wahrlich kein unbekanntes Wort und wenn auch Zeulenrodaer und viele anderen aus der Umgebung sich unter die Weißendorfer gemischt haben, so blasen sie alle in das gleiche Horn. Jeder einzelne von ihnen war wichtig, denn jeder war ein Baustein, damit der Weidatalmarathon und der Weidatal Cross im September 2019 ein Erfolg wurde.

Großes Dankeschön für alle Helfer

Kein Wunder also, dass am Freitagabend zur großen Dankesveranstaltung für die Helfer des Weidatalmarathon der Saal der Turnhalle gut gefüllt war. Teamgeist bedeutet für Torsten Jung, dem Hauptorganisator des Weidatalmarathon, dass alle nicht nur gemeinsam arbeiten, sich für eine gute Sache einsetzen, sondern eben auch zusammen feiern. Und deshalb hatte der Weißendorfer vom Turnverein eingeladen zum gemeinsamen Essen. Denn „mit knurrenden Magen hört es sich schlechter zu“, sagt Torsten Jung.

Unterstützer kommen aus Vereinen, den Ortsteilwehren und Familien

Unter den vielen Helfern waren auch Mitglieder die Ortsteilfeuerwehren, des Ski Verein Triebes und viele Helfer, die gleich die gesamte Familie mit einspannten und aus den umliegenden Gemeinden kamen ebenso wie die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg und Bahnrad-Olympiasieger René Enders. Der Erfurter sitzt beim Weidatalmarathon im Organisations-Boot und ist immer mit dabei wenn es ums Helfen geht. Am Freitagabend erzählte er über seine Karriere und wie wichtig ein Verein wie der Weißendorfer ist und natürlich eine Familie, die zusammen hält.

Weit über 100 Frauen und Männer

Selten kommen zu einer Dankesveranstaltung so viele Menschen wie in Weißendorf zusammen. Weit über 100 Helfer waren gekommen. Überhaupt ist in Weißendorf alles etwas anders. Es ist relaxt, familiär und geht es nicht um Erfolg und Gewinnen. Der Saal war gut gefüllt von Aktivisten aus der ganzen Region.

Am 5. September findet der nächste Weidatalmarathon statt

Der Dank allerdings konnte nicht ganz uneigennützig sein. Schließlich soll am 5. September die nächste Veranstaltung stattfinden und dazu werden wieder Helfer benötigt, sprach Torsten Jung sein Anliegen aus. Das Interesse an der Veranstaltung in Weißendorf ist ungebrochen groß und es hätten schon jetzt viele Sportler Interesse bekundet, so der Veranstalter. Er weiß aber ganz genau, dass er es ohne die Unterstützung der vielen Menschen niemals schaffen würde eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Die vielen Helfer werden gebraucht, um die 46 Kilometer lange Runde um die Talsperre Zeulenroda und die Weidatalsperre, abzusichern. Doch hat die Tour noch einen anderen Hintergrund: „Wir wollen den angereisten Sportlern zeigen, wie schön die Region ist und das ein Wiederkommen sich lohnt“, so Torsten Jung.

Großes Lob gab es dafür, dass kaum Müll produziert wurde

Vorbildlich war auch das Thema Müll, was eigentlich für die Weißendorfer und Teilnehmer am Marathon kein Thema ist. Denn es wurde kaum Müll produziert. Sogar die Plastikbecher wurden wieder aufgewaschen. „Man bewegt sich in der Natur“, so der Gedanke. „Nur so kann es eine tolle regionale Sportveranstaltung sein“ so Torsten Jung.

Für den 5. September sind Helfer gern willkommen und können sich bei Torsten Jung melden, Telefon 0170-8228989. 530 Starter sind geplant.

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