Konfis backen

Pöllwitzer backen in Sachsen

Konfirmanden des Pfarramtsbereich Pöllwitz-Schönbach backen für einen guten Zweck.

Ab in den Ofen. Die Reformationsbrote sind fertig. Alles sind Unikate. Die Konfirmanden freuen sich gemeinsam mit Bäckermeister Frank Michael (links) und Pfarrer Gunnar Peukert (Dritter von links) über das Ergebnis für den guten Zweck. Und einige Konfis berichten, dass sie auch zu Hause beim Backen mit helfen.

Ab in den Ofen. Die Reformationsbrote sind fertig. Alles sind Unikate. Die Konfirmanden freuen sich gemeinsam mit Bäckermeister Frank Michael (links) und Pfarrer Gunnar Peukert (Dritter von links) über das Ergebnis für den guten Zweck. Und einige Konfis berichten, dass sie auch zu Hause beim Backen mit helfen.

Foto: Gabriele Wetzel

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Bereits zum sechsten Mal haben die Konfirmanden des Pfarrbereiches Pöllwitz-Schönbach zum Reformationstag in einer Bäckerei Brot und Brötchen für den guten Zweck gebacken. Wurde in den vergangenen Jahren in der Landbäckerei von Achim Becher in Arnsgrün gebacken, trafen sich in diesem Jahr die Konfis in der Bäckerei & Konditorei Albert in Pausa. Die Arnsgrüner Bäckerei hatte Betriebsferien. Bäckermeister Frank Michael stellte seine Backstube den Konfirmanden nicht nur zur Verfügung, unter seiner fachmännischen Anleitung machten sich die acht Konfis gemeinsam mit Pfarrer Gunnar Peukert emsig und eifrig ans Werk.

36 Reformationsbrote wurden gebacken

So wurde für die 36 Reformationsbrote und 30- brötchen der Teig abgewogen, Brot und Brötchen auf die Backbleche verteilt, mit der Schere eingeschnitten, damit alles die typische Form der Reformationsbrötchen erhält und in den Dampfbackofen geschoben. Den Konfirmanden hat das Backen nicht nur Spaß gemacht, sondern sie erhielten auch durch den Bäckermeister viele Informationen und Kenntnisse rund um die Backkunst im kleinen Pausaer Familienbetrieb. Frank Michael machte sie mit den Maschinen und dem Ofen in der Backstube vertraut und erklärte deren Wirkungsweise.

Backen ist Hand- und körperliche Arbeit

Die Konfis erlebten hautnah, dass die Herstellung von Brot und Brötchen viel Hand- und körperliche Arbeit bedeutet. „Nur wer selber Brot und Brötchen hergestellt hat, achtet das auch mehr“, gibt der Bäckermeister aus Erfahrung an die Konfis weiter. Und er bietet an, wer noch mehr Erfahrungen machen möchte, kann bei ihm gerne ein Praktikum absolvieren. Denn das traditionelle Bäckerhandwerk ist nach Michael ein aussterbendes Gewerbe. „Deshalb ist es wichtig, jungen Leuten Vertrauen zu geben“. Das hat er seiner Tochter, Konditormeisterin Yvonne Floß, im elterlichen Betrieb gegeben. Frank Michael sponserte alle Backwaren. „Ich weiß, wohin das geht. Das ist mir das wert. Es war mir ein Vergnügen, mit diesen jungen Menschen zu arbeiten“, so der Bäckermeister. Der Verkauf aller Backwaren erfolgte durch die Konfirmanden anlässlich des Gottesdienstes „ANDERS“ in der Schönbacher Kirche. Der Erlös geht an das Kinderhospiz in Tambach-Dietharz.

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