Radweginitiative

Positive Signale für Radweg zwischen Auma und Zeulenroda

Auma-Weidatal.  Seit Jahren engagiert sich eine Bürgerinitiative für einen Radweg entlang der L-1807. Nun scheint das Ziel, greifbar nahe zu sein.

Anfang September kommen mehr als 100 Menschen zur Rad-Demo für einen straßenbegleitenden Radweg von Auma nach Zeulenroda. Ihre Forderung hat nun gute Aussichten, Realität zu werden.

Anfang September kommen mehr als 100 Menschen zur Rad-Demo für einen straßenbegleitenden Radweg von Auma nach Zeulenroda. Ihre Forderung hat nun gute Aussichten, Realität zu werden.

Foto: Tobias Schubert

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Gute Nachrichten für Radfahrer: Der gemeinsame Geh- und Radweg zwischen Auma und Zeulenroda hat gute Chancen, gebaut zu werden.

Der vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) bestellte Gutachter teilt mit, dass in der Tendenz ein positives Votum zum Bau eines Geh- und Radweges zu erwarten ist. „Das zeigt, dass Bürgerengagement zu Veränderungen führen kann“, sagt der Bürgermeister von Auma-Weidatal Frank Schmidt (CDU).

Endgültige Entscheidung soll Anfang 2020 fallen

Das Gutachten sei allerdings noch nicht fertig. Das abschließende Ergebnis soll Anfang 2020 vorliegen. Dann müssen noch das TLBV und das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ihre Zustimmung geben. Rad- und Gehweg würden mittig getrennt und die Baulast zwischen Kommune (Gehweg) und Land (Fahrradweg) aufgeteilt.

Der Gehweganteil könnte, soweit Fördermittel verfügbar sind, im kommunalen Straßenbau mit bis zu 90 Prozent gefördert werden, teilt das Ministerium mit. Den Radweganteil würde das Land finanzieren.

Grundstücksbesitzer müssen überzeugt werden

Bis die Bagger rollen, kann es allerdings noch etwas dauern. Sollte das Votum positiv ausfallen, beginnt das TLBV Anfang 2020 mit der planerischen Vorbereitung. Anschließend werden Absprachen mit der Gemeinde getroffen sowie die Landes- und Fördermittel eingeplant. Außerdem müssen noch rund 40 Grundstücke entlang der Strecke erworben werden.

Laut Bürgermeister Frank Schmidt seien davon acht Grundstücke in Hand der Stadt. Weitere sieben gehörten Agrargenossenschaften. „Wir freuen uns über das vorläufige Ergebnis. Aber die Besitzer zu überzeugen, wird die nächste Herausforderung“, sagt Corinna Weiser von der Initiative.

Schlechte Nachrichten gibt es für einen Radweg zwischen Pausa und Zeulenroda. Hier wird wohl kein Bedarf festgestellt werden.

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