Sabine, Papierkörbe und der Nachwuchs im Tiergehege

Zeulenroda-Triebes.  Tiere im Tiergehege Zeulenroda-Triebes in der Rabensleite sind trotz der Bäume, die dem Sturm „Sabine“ zum Opfer fielen, alle wohlbehalten. Bei den Emus, Kängurus und Ziegen wird Nachwuchs erwartet.

Der Sturm hat in der Nacht vom Sonntag zum Montag Tannen, Lerchen und Eichen im Domizil des Geheges vom Emu und Känguru umgeknickt. Während in einem Teil des Geheges nun die Aufräumarbeiten beginnen, haben sich die Tiere schon in der Nacht in den angrenzenden teil des Geheges gerettet. Die Tiere sind in dieser stürmischen Nacht glücklicher Weise alle mit dem Schrecken davon gekommen.

Der Sturm hat in der Nacht vom Sonntag zum Montag Tannen, Lerchen und Eichen im Domizil des Geheges vom Emu und Känguru umgeknickt. Während in einem Teil des Geheges nun die Aufräumarbeiten beginnen, haben sich die Tiere schon in der Nacht in den angrenzenden teil des Geheges gerettet. Die Tiere sind in dieser stürmischen Nacht glücklicher Weise alle mit dem Schrecken davon gekommen.

Foto: Heidi Henze

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Es muss fürchterlich gekracht haben, als in der Nacht zum Montag der Sturm Tannen, Lerchen und Eichen im Gehege vom Emu und Känguru umgeknickt hat. Während in einem Teil des Geheges nun die Aufräumarbeiten beginnen, sind die Tiere schon in der Nacht in den anderen Teil des Geheges geflüchtet. Die Tiere sind in dieser stürmischen Nacht glücklicherweise alle mit dem Schrecken davongekommen.

Aus einem Teil des Holzes entstehen nun Papierkörbe für das Areal

Dabei hatten die Mitarbeiter des Tiergeheges, vor dem Gehege schon vor dem Sturm Ordnung gemacht und bereits einige Bäume gefällt. Aber bei allem Bedauern um die Bäume, die Mitarbeiter des Tiergeheges sehen es positiv. Sie haben bereits organisiert, dass aus großen Teilen des Holzes nun im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Bretter geschnitten werden und daraus Papierkörbe für das rund zehn Hektar großen Gelände gebaut werden. Schließlich sind nicht nur zu wenige Papierkörbe auf dem Gelände, sondern die vorhandenen haben ihre 15 Jahre schon auf dem Buckel und müssten erneuert werden. sie sind auch ziemlich alt. Nun sollen in dem städtischen Gelände Bäume wie Ahorn und Rubinen gepflanzt werden. „Alles ist reparabel“, so Jörg Schneider, Leiter des städtischen Tiergeheges in Zeulenrodas Rabensleite.

Nicht aus der Ruhe bringen ließ sich der Emu-Mann

Nicht stören von dem ungewöhnlichen Ereignissen der Nacht ließ sich der Emus-Vater. Er blieb in seiner Unterkunft auf den auszubrütenden Eiern sitzen. Zwei Monate brütet der künftige Vater die Eier großen, dunkelgrünen Eier aus, während Frauchen im Gehege herumstolziert. Lediglich ein riesengroßes Federknäuel ist zu erkennen, Augen und Schnabel sind durch das Federkleid verdeckt. Für Jörg Schneider, Leiter des Zeulenrodaer Tiergeheges, ist die gesamte Zeremonie ein Wunder der Natur.

Känguru erwartet Nachwuchs

Auch bei den Kängurus erwartet das Tiergehege-Team jeden Tag Nachwuchs. „Es zappelt schon mächtig im Unterleib“, sagt Jörg Schneider voller Bewunderung. Emus und Känguru haben ein knapp zwei Hektar großes Areal zur Verfügung. Doch nicht genug dessen: Ende Februar, Anfang März schätz der Tiergehegeleiter, dass auch bei den Ziegen der Nachwuchs gepurzelt kommt.

In der jüngsten Voliere herrscht völlige Ruhe

Die jüngsten Bewohner, die Präriehunde, die die Mitglieder des Fördervereins Tiergehege Zeulenroda-Triebes begrüßen konnten und zum Fest: „Weihnachten im Tiergehege“ die Voliere dafür übergaben. Nur aus Spendengeldern und mit enormen Eigenleistungen der Mitglieder des Fördervereins wurde der Bau der Voliere finanziert und umgesetzt.

Winterruhe können die Mitglieder des Fördervereins nicht halten

Im Oktober zogen am ehemaligen Standort des Waschbär-Geheges zwei Weibchen und ein Männchen aus dem Erfurter Zoo ein. Jetzt halten die Präriehunde ihre wohlverdiente Winterruhe und warten auf das schöne Frühlingswetter, freut sich Michael Roth, Vorsitzender des Fördervereins, schon darauf, die kleinen Tiere auch mal zu Gesicht zu bekommen.

Schließlich geht es darum entweder einen neuen Spielplatz bauen zu wollen oder am Standort des alten Spielplatzes im Eingangsbereich des Tiergeheges, neue Geräte anzuschaffen.

Noch ist man in Verhandlung mit der Stadtverwaltung. Michael Roth könnte sich vorstellen, den Spielplatz, ganz gleich an welcher Stelle, in Modulbauweise zu errichten. Er hofft dabei auf die Unterstützung der Zeulenroda-Triebeser. Mitte März hofft er genauer über die Planungen informieren zu können. Auf alle Fälle wird sich der Förderverein dafür starkmachen.

Kleinod wird zu jeder Jahreszeit sehr gut angenommen

In der Stadt ist das idyllisch im Wald gelegene Tiergehege ein beliebtes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit. Gut 20 verschiedene Tierarten mit rund 150 Tieren in den Gehegen und Volieren, sind auf dem rund 10 Hektar großem Areal in Gehegen und Volieren zu bewundern.

Zu ihnen gehören Rotwild, Damwild und Zwergziegen sowie Sikahirsche, Himalaya Tahre, Kängurus und Emus. Im Streichelgehege, besonders beliebt bei den jüngsten Besuchern, können die Kleinen den Ziegen ein paar Streicheleinheiten geben.

Der Eintritt ist kostenfrei, Spenden werden immer gern angenommen

Die Besucher können eine Tierpatenschaft abschließen und so nicht nur das ausgewählte Tier unterstützen, sondern damit auch dem Verein helfen, die Anlage für einen Besuch anziehend zu gestalten. Auch am Mittwochmorgen waren die ersten Besucher wieder unterwegs. Einige kamen mit ihren Vierbeinern, andere nutzen die Waldwege, die barrierefrei sind, um einfach frische Luft zu schnappen oder zu joggen.

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