Solidarität gezeigt

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Foto: Peter Michaelis

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Nach drei Stunden waren schon 86 Spender zur Blutspende in Zeulenroda gewesen. „Es läuft super“, ruft Martin Pfeiffer glücklich ins Telefon. Die Schlange würde nicht abreißen und dass, obwohl sie alle draußen warten müssen. Fast zwei Stunden hätten einige von ihnen warten müssen. Was dem Vorsitzenden des Ortsvereins des DRK noch zuversichtlicher stimmt, ist, dass sehr viele Erstspender heute kamen und sehr viele junge Leute unter ihnen. „Das ist einfach nur klasse und zeigt die Solidarität in schweren Zeiten“, so der Zeulenrodaer. Bei soviel positiver Resonanz ist der Schock des vergangenen Tages fast vergessen und zeichnet sich ab, wie ein böser Traum, der gar nicht wahr sein kann. Doch leider sieht die Realität anders aus. Denn vom Montag zum Dienstag wurde in die Räume der Solle-Regelschule eingebrochen. Die Mitglieder des Ortsvereins sind noch immer völlig fassungslos. Vieles wurde zerstört, Technik mitgenommen. Da war natürlich die Angst groß, dass die Blutspende hätte nicht stattfinden können. Doch dafür ist sie einmal viel zu wichtig und zum anderen fasste der Ortsvereinsvorsitzender Martin Pfeiffer genau die richtigen Worte: „Wenn es darauf ankommt, dann zeigen die Leute eine gehörige Portion Menschlichkeit und üben Solidarität.

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