Straße in der Kühbergsflur wird als Rennstrecke genutzt

Zeulenroda-Triebes.  Anwohner des Wohngebietes in Triebes befürchten, dass keine neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen geschaffen werden, nachdem die Bäume eingegangen sind und entfernt werden mussten

Notdürftig, mit großen Steinen wurden die Pflanzlöcher in der Kühbergsflur zugemacht. Nun muss eine Ersatzbeschaffung her.

Notdürftig, mit großen Steinen wurden die Pflanzlöcher in der Kühbergsflur zugemacht. Nun muss eine Ersatzbeschaffung her.

Foto: Heidi Henze

Drei Bäume mussten im Wohngebiet Kühbergsflur in Triebes weichen, weil sie zum einen eingegangen sind und zum anderen wurde ein Baum umgefahren. Die Bäume dienten als Geschwindigkeitsbegrenzungen und engten die Durchgangsstraße in der Kühbergsflur ein.

Lange gerade Straße wird zum Rasen zweckentfremdet

Die Kühbergsflur ist ein Wohngebiet in der Stadt Triebes, dem Ortsteil von Zeulenroda-Triebes, dass in den letzten Jahrzehnten entstanden ist mit zahlreichen neuen Wohngebäuden. Die Straße ist zudem eine Spielstraße, was bedeutet, dass hier nicht schneller als zehn Kilometer pro Stunde gefahren werden darf. Die Schilder dafür stehen an den Ein- und Ausfahrten.

Seit nun die Bäume durch die Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes entfernt wurden, weil sie eingegangen waren, wird wieder auf der langen Geraden von einigen Autofahrern richtig Gas gegeben, machen sich einige Anwohner der Kühbergsflur Luft. Zudem war es auch Thema zur letzten Ortsteilratssitzung in Triebes. Die Bäume aber konnten nicht gedeihen, da der Lebensraum, den sie zur Verfügung hatten zwischen der Betondecke sie zu sehr einengte. So hatten sie keine Chance zum Überleben. Erschwerend kam die Trockenheit der vergangenen Jahre hinzu sowie das Salz auf der Straße im Winter.

Pflanzkübel in der Kühbergsflur als Ersatz aufstellen

Nachdem nun die Überbleibsel der Bäume von der Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes entfernt wurden, wird darüber nachgedacht, welche Alternative man hätte. Seitens der Anwohner und der Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes wurden Vorschläge unterbreitet, hier Pflanzkübel aufzustellen oder Flächen zu schaffen, wo Fahrzeuge abgestellt werden könnten, so Ortsteilratsbürgermeister Axel Wagner (CDU). Letzteres aber würde er nicht für sinnvoll erachten. Fakt aber ist, die Stellen, die zurzeit mit groben Steinen behelfsmäßig geschlossen wurden, sei keine Lösung für die Ewigkeit. „Die Steine verteilen sich auf der gesamten Straße und bilden eine Unfallgefahr für die Fahrzeuge aller Art, so Wagner.