Tannenbaumverbrennung in Greiz: Stolz auf jeden Besucher

Was vor einigen Jahren als kleine Aktion begann, lockt heute zahlreiche Besucher auf Platz an der Oskar-Sala-Straße.

Die Kinder der Jugendfeuerwehr Greiz versorgen die kleinen Feuerstellen mit Holznachschub.

Die Kinder der Jugendfeuerwehr Greiz versorgen die kleinen Feuerstellen mit Holznachschub.

Foto: Christian Freund

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„Unsere beiden abgeputzten Tannenbäume haben mein Mann und ich noch am späten Freitagabend zum Platz an der Oskar-Sala-Straße getragen. Heute haben wir Spaß rund um das schöne Fest“, freute sich Jana Herfurth, die mit ihrer Tochter das große Flammenspiel der brennenden Tannenbäume beobachtete. Zum achten Mal hatte der Greizer Feuerwehrverein zur öffentlichen Tannenbaumverbrennung eingeladen.

Stolz auf Entwicklung der letzten Jahre

„Wenn ich daran denke, wie klein wir vor Jahren mit der ersten Verbrennungsaktion begonnen haben und wie viel Leute heute kommen, dann sind wir schon ein wenig stolz“, erklärte der Vereinsvorsitzende der Greizer Feuerwehr, Jürgen Trümper am späten Sonnabendnachmittag im Schein der lodernden Flammen. „Wenn das Greta sehen würde“, frotzelte ein Besucher, als beim Anzünden kurzzeitig eine Rauchwolke zum Himmel stieg.

Damit sich das Feuer schnell entwickeln konnte, hatten die Feuerwehrleute die gesammelten Bäume auf dem Haufen geschickt angeordnet sowie immer wieder weitere nach und nach in die Flammen geworfen. Den Grundstock des Feuers bildete wie in jedem Jahr der große Weihnachtsbaum vom Greizer Markt. Unentwegt fleißig waren auch die Kinder der Jugendfeuerwehr der Stadt, die vor allem die kleinen Feuerstellen auf dem Festplatz mit Holznachschub versorgten.

Keine Nachwuchssorgen bei Greizer Stadtfeuerwehr

Einer der Jüngsten war Lenian Dillner: „Ich bin zum ersten Mal dabei und es macht mir richtig Spaß. Im kommenden Jahr möchte ich auch wieder mitmachen“, erklärte er. Über Nachwuchs muss sich die Greizer Stadtfeuerwehr offensichtlich keine Sorgen machen. „Wir haben 18 Kinder, die aktiv an den Ausbildungsstunden teilnehmen. Die Kinder fühlen sich wohl bei uns, es ist fast wie in einer großen Familie“, erklärte der 25jährige Jugendwart Mario Pslock. „Wir haben sogar noch vier neue Anmeldungen vorliegen“, ergänzte der bewährte Feuerwehrmann Jörg Zschögner, der ebenfalls als Jugendwart seinen Mann steht.

Auf einem kleinen Berg aus Schnee tummelten sich viele Kinder, rutschten und bauten sogar einen Schneemann. Den Schnee haben die Feuerwehrleute von der Aubachtaler Eissporthalle geholt. „Heute sind 25 Aktive unseres Vereins und alle Kinder der Jugendfeuerwehr auf den Beinen, um den Besuchern ein schönes Erlebnis zu bieten“, freute sich abschließend Jürgen Trümper.

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