Trubel im Freizeitzentrum

Zeulenroda-Triebes.  Das Ferienprogramm des Kinder- und Jugendverein „Römer“ im Freizeitzentrum von Zeulenroda-Triebes ist beliebt. Manche Tage sind mehr Anmeldungen, als Kinder kommen dürfen, wegen dem Hygienekonzept auf Grund der Corona-Krise

Joana, Darleen, Vanessa, Sylien und Lucy (v.l.) präsentieren stolz ihre Bastelarbeiten.  Einrichtungsleiter Christoph Schwertling freut sich über soviel Kreativität.

Joana, Darleen, Vanessa, Sylien und Lucy (v.l.) präsentieren stolz ihre Bastelarbeiten. Einrichtungsleiter Christoph Schwertling freut sich über soviel Kreativität.

Foto: Heidi Henze

Das fröhliche Stimmengewirr von den Mädchen und Jungen sind am Mittwoch nicht zu überhören im Freizeitzentrum Zeulenroda. Während einige von ihnen ganz lustige und kecke Bastelideen umsetzen, wollen zwei Jungs toben auf der Wiese vor dem Haus. In einer Ecke der Club-Räume haben sich ein paar Mädchen und Jungen zusammen gefunden, die das Mittagessen für die Anwesenden vorbereiten. Für Mittwoch war gemeinsames Kochen angesagt, doch die Küche im Gebäude ist belegt: Hier kochen Muttis für die im Saal probenden Mädchen und Jungen des Kinder- und Jugendballetts „kess“.

Die Kinder haben Spaß und Freude am Basteln von Vogelhäusern, Pittiplatsch oder Elche. Joana hat einen wippenden Vogel auf einer Stange gezaubert und andere schnippeln ganz fleißig Wienerwürstchen für das Mittagsmahl.

Schon die Tage zuvor erwartete die Kleinen ein abwechslungsreiches Programm. Neben dem Besuch der Windmühle in Syrau, steht noch ein Ausflugstag auf dem Programm und der Besuch der Badewelt Waikiki fehlt natürlich auch nicht. „Wir hoffen, dass wir weiterhin geöffnet haben dürfen“, sagt der Einrichtungsleiter aus dem „Römer“, Christoph Schwertling. Er hat Angst, dass die Kinder- und Jugendeinrichtungen wegen den steigenden Infektionszahlen innerhalb der Corona-Pandemie ähnlich wie im Frühjahr wieder geschlossen werden müssen. Doch sind sich Vereinsvorsitzende Franziska Markert ebenso wie der Einrichtungsleiter einig, dass die Einrichtungen unbedingt geöffnet bleiben müssen. „Die Kinder brauchen diese Treffpunkte“, sagt die Vereinsvorsitzende. Sie glaubt, dass sich die Kinder auf alle Fälle treffen, dann eben unkontrolliert. „Oder sie sitzen dann stundenlang am Computer und das ist nicht gut“, so Markert.

Auch für den Monat November steht schon ein buntes Nachmittagsprogramm bereit. Weihnachtsgeschenke unter dem Motto: „15 Minuten Weihnachten“ sind ebenso beliebt, wie das genießen der Weihnachtszeit. Auch für das kommende Jahr ist ein Töpferraum am Römer geplant und ein Grünes Klassenzimmer . Auch eine Theater AG könnte ins Leben gerufen werden. .