Türen geöffnet: Katja Grieser über eine Erfolgsgeschichte

Erfolgreiche Unternehmen gibt es in Zeulenroda-Triebes einige, Neuform zählt definitiv dazu.

Katja Grieser.

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Foto: Peter Michaelis

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1993 hat die Firma hier mit dem Bau begonnen, 1994 eröffnet. 25 Mitarbeiter waren es anfangs, heute sind es 135 Festangestellte. Michael Glock kann sagen, was vielen anderen Unternehmern heutzutage nicht mehr möglich ist: Er hat keine Probleme, Mitarbeiter zu finden. Und während andere Firmenchefs über freie Lehrstellen klagen, habe Glock seine bislang immer besetzen können. Auf die gute Ausbildung und das in jüngster Zeit deutlich erhöhte Lehrlingsentgelt führt er das zurück. Da ist was dran.

Gut bezahlen können Unternehmer ihre Leute aber nur, wenn das Geschäft läuft. Und da hat Neuform buchstäblich ­Türen geöffnet. Zwar ist das Hauptabsatzgebiet nach wie vor Deutschland, aber der Exportanteil liege stabil bei zehn Prozent. Nach Litauen, Griechenland, Israel und sogar Island werden Türen aus Zeulenroda-Triebes geschickt. In Israel beispielsweise sei Neuform von den Krankenhäusern entdeckt worden, die das Unternehmen nun ausstattet. In Island wiederum haben die Ostthüringer den Fuß in die Tür der Hotelbranche bekommen. Mit der Erweiterung wird es künftig möglich sein, noch mehr zu produzieren und weitere Kundentüren zu öffnen.

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