Vereine sind ein hohes Gut

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Heidi Henze, Redaktion Zeulenroda

Foto: Peter Michaelis

Zeulenroda-Triebes Die, durch die notwendige Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes entstandenen Probleme einiger Vereine, beschäftigt auch noch gut ein Monat danach, nicht nur den Vereinsvorsitzenden des Segelclub, Heiko Wimmer. Gespräche kommen immer wieder darauf zurück. Auch für Heiko Wimmer sind die Vereine ein hohes Gut der Stadt, eine große Bereicherung und wichtig für eine gesunde Städteentwicklung, sagt er. Ein Verein belebt die Mitglieder, schafft ihnen eine gewisse Heimstatt und die Stadt lebt auch von den Vereinen, sage ich. Dass nun einige Vereine durch die Bereitstellung, Unterhaltung von Gebäuden oder finanzieller Mittel seit vielen Jahren ganz selbstverständlich durch die Stadt unterstützt wurden, war eine gute ganz normale Sache. Doch gerade für Vereine in denen Kinder und Jugendliche organisiert sind, ist diese Unterstützung eben auch notwendig. Nur von den Mitgliedsbeiträgen der Kinder und Jugendlichen sind Vereine wie das Kinder- und Jugendballett „kess“ oder die Musikschule nicht zu finanzieren. Schließlich soll keiner ausgegrenzt werden, sollen alle Kinder ganz gleich ihres sozialen Status die Möglichkeit erhalten. Nichtsdestotrotz müssen wir uns bewusst sein, dass es ähnlich jeder kennt in seinem ganz privaten Umfeld. Bei Vereinen oder auch in der Wirtschaft läuft es nicht anders. Deshalb, bei aller Freude über die Vereine, den Respekt vor ihren Leistungen, ihre ehrenamtliche Arbeit, bitte daran denken, dass es eine weitere Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes geben wird und dass bis dahin Konzepte vorgelegt werden müssen, wie eine mögliche finanzielle Unabhängigkeit erreicht werden könnte. Die hochgeschlagenen Emotionen und die Ängste sollten nun für einen Plan B genutzt werden. Neid und Missgunst wie gegenüber dem Segelclub sind dabei nicht förderlich. Auch deren Mitglieder stehen gemeinsam für ihre Sache ein. Die Ansätze dazu sind überall da, diese weiter zu verfolgen, sollte unbedingt angestrebt werden, um zur nächsten fälligen Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes nicht wieder das Gefühl zu bekommen, vor den Kopf gestoßen worden zu sein.

Zu den Kommentaren