Wie das Leben sie geprägt hat: Heidi Henze über eine Foto-Schau in Auma

Die Idee hinter dem Projekt ist ideal. Die Damen und Herren in ihrer gewohnten Umgebung so abzulichten, wie sie sich tagtäglich geben.

Heidi Henze

Heidi Henze

Foto: OTZ

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Keine gestellten Fotos, kein gezwungenes Lächeln in die Kamera, sondern vielmehr ein Schnappschuss nach dem anderen und so dürfen auch Fotos in der Ausstellung gezeigt werden, auf denen mal ein Bewohner nicht in die Kamera schaut, sondern vielleicht ganz woanders mit seinen Gedanken ist. Falten sind deutlich zu sehen, vom Leben geprägte Hände ebenso wie fröhliche, lachende Gesichter.

Das macht diese Ausstellung im Pflegezentrum der Awo „Zum alten Kraftwerk“ so interessant, das ist es, warum man den Blick von den Fotos kaum abwenden kann. Sie sind natürlich. Unterstrichen wird das durch die Farbgebung. Keine grellen Sonnenstrahlen, kein Rot oder Orange, sondern alle Fotos sind in einem Sepia-Farbton gehalten. So wird der Blick gezielt auf den Mittelpunkt geführt und nicht durch eine Farbvielfalt des Fotos abgelenkt. Zudem lehnt sich dieser Farbton an ein sanftes Braun an und Braun wiederum erdet und bewahrt die Natürlichkeit. Die Idee hinter der Ausstellung war eigentlich ganz simpel. Die Dekoration an den Wänden sollte erneuert werden. Thomas Wicht hat viel Zeit investiert,das Ergebnis ist auf alle Fälle sehenswert.

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