Der FC Carl Zeiss Jena weiter auf dem Weg in die Regionalliga

Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch sucht nach Optimisten, die dem FC Carl Zeiss Jena noch etwas zutrauen.

In der Hinrunde trennten sich der FC Carl Zeiss Jena (hier mit Julian Günther-Schmidt im hellen Trikot gegen Magdeburgs Tobias Müller) 1:1 unentschieden.

In der Hinrunde trennten sich der FC Carl Zeiss Jena (hier mit Julian Günther-Schmidt im hellen Trikot gegen Magdeburgs Tobias Müller) 1:1 unentschieden.

Foto: Frank Steinhorst

So traurig es klingt: Der FC Carl Zeiss Jena plant mehr und mehr für die Regionalliga. In diese Richtung fiel auch eine Entscheidung diese Woche. Der Club möchte René Klingbeil als Teamchef bis zum Saisonende behalten. Dann wird für die mutmaßliche Zeit in der Regionalliga ein neuer Trainer gesucht.

Wegen fehlender Lizenzen darf „Klinge“ Klingbeil formal nicht als Trainer der Truppe auftreten. Für ihn macht das Kenny Verhoene. Der Belgier ist beim FCC ja kein Unbekannter. Der ehemalige Sportdirektor besitzt die Lizenz zum Trainieren, die der DFB anerkennt. Im Moment unterstützt er die Jenaer bei der Jugendarbeit. Nun soll er „Klinge“ die formal notwendige Rückendeckung geben. Konkret heißt das, Verhoene behält die Verantwortung für die A-Junioren und übernimmt sie auch für das Profi-Team, das immer noch den letzten Tabellenplatz in der dritten Liga gepachtet hat. Klingbeil selbst hat aber mehr zu sagen als nur ein einfacher Co-Trainer.

Vor einer Woche verpasste der FCC seine Chance auf eine Wende. Das 0:2 zu Hause gegen Meppen, das locker seine Führung bis zum Spielende runterspielte, zeigte leider auch nicht nur einen Funken Hoffnung, dass die Jenaer ihre theoretische Chance auf Punkte in der Praxis nutzen könnten. Einfach ausgedrückt: Die Leistung war gar nichts, aber auch rein gar nichts, Nullkommanull. Man hat manchmal sogar den Eindruck, dass es in Heimspielen besonders schlecht für den FCC läuft, als sei man vor den eigenen Fans gehemmt.

Am Samstag geht es vor zwei Heimspielen hintereinander nach Magdeburg. Da sollte man am besten mit nichts rechnen.