Deutsche U11-Meisterschaften im Rollhockey in Gera: RSC liebäugelt mit Medaille

Gera  Der RSC Gera ist am 15./16. Juni Gastgeber der Deutschen U11-Meisterschaften und liebäugelt mit einer Medaille

Das U11-Team des RSC Gera, von links: Amelie Franke, Sammy Edelmann, Emilio Klecha, Jason Neumann, Freya Müller, Rhena Kötter, Lonie Eschrich und Maximilian Wandelt, vorn: Moritz Wandelt (links) und Clara Oberröder.FotoS (2): Ronny Eschrich

Das U11-Team des RSC Gera, von links: Amelie Franke, Sammy Edelmann, Emilio Klecha, Jason Neumann, Freya Müller, Rhena Kötter, Lonie Eschrich und Maximilian Wandelt, vorn: Moritz Wandelt (links) und Clara Oberröder.FotoS (2): Ronny Eschrich

Foto: Ronny Eschrich

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Die Kleinen wollen ganz groß raus kommen – und haben das Zeug dazu. Als Gastgeber der Deutschen Rollhockey-Meisterschaften in der Altersklasse U11 hat die Mannschaft des RSC Gera den Gewinn einer Medaille als Ziel. „Über die Farbe lassen wir uns nicht aus“, sagt Vereinsmanager Stefan Zeiss mit einem Schmunzeln.

Viel hänge davon ab, wie das Team von Trainer Robert Kötter in das Turnier startet. Als Gastgeber eröffnen die Geraer das Turnier am 15. Juni mit der Begegnung gegen den Hülser SV Krefeld. „Da wissen wir, wo wir stehen“, sagt Stefan Zeiss.

Vor zwei Jahren war die jetzt in der U11 spielende Mannschaft in der U9 schon DM-Dritter geworden. „Wir freuen uns, dass wir wieder den Zuschlag für die Meisterschaften erhalten haben.“ Neben dem Favoriten RSC Cronenberg haben sich mit TuS Düsseldorf Nord, IGR Remscheid, dem SK Germania Herringen und dem Hülser SV Krefeld Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen für die Meisterschaften in Gera qualifiziert.

Der RSC Gera hat mit sechs Siegen und einer Tordifferenz von 178:14 die Ostdeutsche Meisterschaft vor dem RSC Chemnitz, der eigenen zweiten Mannschaft und dem RSC Harz gewonnen.

„Natürlich freuen wir uns über den Erfolg, aber es fehlt an Konkurrenz, an starker Gegnerschaft. Die Tordifferenz von 164 sagt da einiges“, sagt Stefan Zeiss und verweist auf die Klassefelder in Nordrhein-Westfalen. „Dort werden die Nachwuchsmannschaften ganz anders gefordert, da geht es in jedem Spiel zur Sache. Wir sind sozusagen ein Opfer unseres Erfolges. Im Osten steht für uns die Frage, wie hoch wir gewinnen.“ Um die U11-Mannschaft an das höhere Tempo, die härtere Gangart, die sie bei den Deutschen Meisterschaften erwarten wird, zu gewöhnen, spielen die Unter Elfjährigen schon eine Altersklasse höher mit. In der U13 belegten sie bei den Ostdeutschen Meisterschaften Platz drei. „Unsere aktuelle U11-Mannschaft ist eine besondere Mannschaft, da hat sich über die Jahre was entwickelt“, sagt Stefan Zeiss. Nah dran an der U11-Mannschaft ist Teammanagerin Doreen Eschrich, die ihre eigene Sicht auf die U11 hat, auch weil Tochter Lonie dabei ist. „Die Mannschaft ist seit vier Jahren zusammen, vereint verschiedene Charaktere und sehr viel Talent. Anders als in unseren anderen Mannschaften gibt es nicht den einen Spieler, auf den das Spiel zugeschnitten ist, der die Tore schießt. Alle fügen sich ein, machen die Stärke der Mannschaft aus.“

Mit dem Rollhockey hatte die Geraerin keinen Kontakt gehabt, kam durch ihre Tochter in den Verein. Wie schwer es ist, mit Schläger und Rollschuhen dem kleinen Ball hinterher zu jagen, weiß sie aus eigener Erfahrung. „Probiert habe ich es und weiß, wie schwer es ist und kann einschätzen, was die Kinder leisten.“ Doreen Eschrich kümmert sich um das Organisatorische rund um die U11-Mannschaft, betreut die Kinder am Spielfeldrand, reicht die Trinkflaschen, tröstet und muntert auf.

Natürlich hofft auch sie, dass die U11-Mannschaft gut ins Turnier kommt, sich gegen die starke Konkurrenz behaupten kann. Nur noch ein paar Tage ist Zeit bis zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften. „Ja, die Aufregung wächst. Eine Meisterschaft in eigener Halle, das hat man doch nicht alle Tage.“

Sonnabend, 15. Juni

13 Uhr: RSC Gera – Hülser SV Krefeld. 14 Uhr: RSC Cronenberg – TuS Düsseldorf Nord. 15.30 Uhr: IGR Remscheid – RSC Gera. 16.30 Uhr: SK Germania Herringen – RSC Cronenberg. 17.30 Uhr: Hülser SV Krefeld – IGR Remscheid. 18.30 Uhr: TuS Düsseldorf – SK Germania Herringen.

Sonntag, 16. Juni: 10 Uhr Halbfinale 1. 11 Uhr: Halbfinale 2. 12 Uhr: Spiel um Platz fünf. 13 Uhr: Spiel um Platz drei. 14 Uhr: Finale.

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