Drei Meistertitel für Jon Rudolph

Groß-Gerau.  Geraer Speedskater überragt bei den Deutschen Meisterschaften der Kadetten in Groß-Gerau

Der dreifache Deutsche Meister Jon Rudolph.

Der dreifache Deutsche Meister Jon Rudolph.

Foto: Uwe Berg

Mit den Wettbewerben für die 13- und 14-jährigen Kadetten und für die 12-jährigen A-Schüler wurde im hessischen Groß-Gerau der zweite Teil der Deutschen Chrono-Meisterschaften absolviert. In der Kadettenklasse der Herren ging der 14-jährige Jon Rudolph als der große Favorit ins Rennen. Und der Sportler vom RSV Blau-Weiß Gera wusste mit der Favoritenrolle perfekt umzugehen. Zum Auftakt siegte er im 200 m – Sprint in 19,339 s.

Auch auf den beiden anderen Strecken über 500 m und über 1000 m konnte er sich souverän den Deutschen Meistertitel sichern. In sehr guter Verfassung präsentierte sich auch sein ebenfalls 14-jähriger Teamkollege Joel Kloninger. Nachdem er im 200 m-Sprint als Vierter noch knapp eine Medaille verpasst hatte, konnte er über 500 m mit 7 hundertstel Sekunden Vorsprung sich den 3. Platz sichern. Nach mehreren Staffelmedaillen in den letzten Jahren war die Bronzemedaille seine erste DM-Medaille auf einer Einzelstrecke. Lukas Köhler, der noch dem jüngeren Kadettenjahrgang angehört, erfüllte mit zwei elften Plätzen alle Erwartungen.

Mit 26 Starterinnen war die Kadettenklasse der Damen am stärksten besetzt. Stärkste Geraer Starterin war hier Lina Schumann, die über 200 m als Vierte nur um neun Hundertstel Sekunden an Edelmetall vorbeilief. Auch über 500 m und über 1000 m konnte sie sich als Fünfte im absoluten Spitzenfeld behaupten. Da Lina noch dem jüngeren Jahrgang angehört, ruhen in den nächsten Jahren große Hoffnungen auf ihr. Vereinskollegin Lilly Weidener stand dem kaum nach. Sie lief auf allen drei Strecken in die Top-Ten hinein, über 500 m und über 1000 m belegte sie jeweils den siebten Rang. Gute Platzierungen in dem großen Starterfeld erreichten auch Isabel Martin und Josefine Weiß. Isabel lief über 200 m auf dem zwölften Platz ein, einen Rang dahinter platzierte sich Josefine.

Nelli Schomburg mit Silber

Einen Tag später trugen dann die A-Schüler ihre Meisterschaftsrennen aus. Hier wuchs bei den Mädchen Nelli Schomburg über sich hinaus. Sie hatte während der Corona-Zwangspause fleißig trainiert und überzeugte in Groß-Gerau mit im Vorfeld nicht erwarteten Platzierungen. Mit der fünftbesten Vorlaufzeit qualifizierte sie sich für die Finalläufe über 200 m. Dort steigerte sie sich auf 22,662 s und errang mit Meisterschaftssilber ihre erste DM-Medaille.

Auch über 500 m und über 800 m war sie als Vierte hervorragend platziert. Mit drei Top-Ten-Platzierungen wusste auch Abigel Kloninger bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft zu überzeugen. Im 200 m-Sprint schaffte sie den Sprung in das Halbfinale und erreichte in der Endabrechnung den 6. Rang. Marielle Richter lief zweimal auf dem 15. Platz ein. Einziger männlicher Vertreter aus Gera war bei den A-Schülern Luca Sven Kinski. Mit 7. Plätzen über 200 m und über 800 m konnte er sich im Mittelfeld einreihen.

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