Ex-FCC-Spieler Stefan Treitl: "Ein guter Grund"

Jena  Seit 20 Jahren wirkt Stefan Treitl beim FC Carl Zeiss Jena. Am Sonntag wird das mit einem Benefizkick gefeiert. Mit Schneider, Ziegner und Co.

Stets mit einem Lächeln auf den Lippen kommt Stefan Treitl seit 20 Jahren ins Ernst-Abbe-Sportfeld. Das Urgestein feiert sein Jubiläum mit einem Benefizspiel einer von ihm zusammengestellten Mannschaft gegen eine Fanauswahl. Wann? Am Sonntag, 14 Uhr. Wo? Freilich: im Paradies.

Stets mit einem Lächeln auf den Lippen kommt Stefan Treitl seit 20 Jahren ins Ernst-Abbe-Sportfeld. Das Urgestein feiert sein Jubiläum mit einem Benefizspiel einer von ihm zusammengestellten Mannschaft gegen eine Fanauswahl. Wann? Am Sonntag, 14 Uhr. Wo? Freilich: im Paradies.

Foto: Peter Poser

Kinder, wie die Zeit vergeht. In 20 Jahren sind die Haare etwas lichter, vor allen Dingen aber etwas grauer geworden. Wie heißt es so schön, jedes graue Haar stünde für ein schönes Erlebnis im Leben. Sagt Stefan Treitl und lacht. Heißt: Es habe in den 20 Jahren viele schöne Stunden gegeben bei seinem FC Carl Zeiss Jena. Zwei Jahrzehnte im Dienste des Klubs will der früherer Defensiv-Allrounder nun feiern. Am Sonntag, 17 Uhr, auf Platz 3 im Ernst-Abbe-Sportfeld.

Am 1. Juli 1999 hatte Treitl offiziell seinen ersten Tag beim FCC. Vom Rivalen Rot-Weiß Erfurt wechselte er nach Jena. Zuvor kickte er für Hermsdorf und Kahla, in den 1980er Jahren schon einmal als Bub beim FCC. So war es also nicht mehr als die Rückkehr zu seinem Herzensverein, bei dem er fortan eine Konstante war. Treitl war nicht nur Spieler – er war Nachwuchstrainer, Coach der Reserve, Vorstandsmitglied ... „Es gibt wohl kaum eine Position, in der ich noch nicht gearbeitet habe“, sagt er und lacht. In diesen 20 Jahren hatte er Gelegenheit, viele Freundschaften zu schließen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich seine „Stefan-Treitl-Allstar-Auswahl“ liest wie die Crème de la Crème des Jenenser Fußballs: Bernd Schneider, klar, der weiße Brasilianer, darf nicht fehlen. Auch Tobias Kurbjuweit wird noch einmal den Dress des Klubs überstreifen. Axel Keller ist dabei, es gibt ein Wiedersehen mit Torsten Ziegner, Olaf Holetschek oder Michael Junker. Auch Maximilian Wolfram, den es nun nach Ingolstadt zieht, und der aktuelle Kapitän der Profis, René Eckardt, stehen in der Zeiss-Elf, die von den „besten Betreuern der Welt und aller Zeiten“, gecoacht wird, wie es Treitl sagt. Uwe Dern wird die fachlichen Anweisungen von draußen geben, Uwe und Carmen Neubert werden ihn dabei als Teamleiter unterstützen. Und als Physio fungiert Denny Gröschel.

Was Treitl wichtig ist: Der Eintritt ist frei! „Wir werden mit einer Spendenbox herumgehen und jeder kann etwas geben. Der Erlös geht direkt an den Nachwuchs des Klubs“, erläutert Treitl. Und genau das ist es auch, was ihm besonders am Herzen liegt: die Ausbildung der eigenen Talente, die wie er den Weg zu den Profis finden sollen. „Vor allem aber zu gut erzogenen Erwachsenen heranreifen sollen“, sagt Treitl, der sich dafür auch bis vor kurzem bei der Kinder- und Jugendfußballstiftung engagierte. Und am Sonntag noch einmal richtig Gast geben wird.

Sonntag, 17 Uhr: Stefan Treitl-Auswahl - FCC-Fans

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