Eine neue Heimat für die Kindersportschule

Jena  Der SV Schott zieht mit seinem Bewegungsprojekt nach Göschwitz um. Die Kooperation mit Integralis macht‘s möglich.

Markus Klug (Sparkasse Jena), Philipp Hengst (Integralis) sowie die Vertreter des SV Schott Bernd Schade, Paul Schletzke und Jörg Triller (v.l.n.r.) eröffneten die Kindersportschule des SV Schott am neuen Standort in Göschwitz. Schletzke übernahm auch gleich die erste Trainingseinheit mit den Kindern (Bilder oben).Fotos (3): Jürgen Scheere

Markus Klug (Sparkasse Jena), Philipp Hengst (Integralis) sowie die Vertreter des SV Schott Bernd Schade, Paul Schletzke und Jörg Triller (v.l.n.r.) eröffneten die Kindersportschule des SV Schott am neuen Standort in Göschwitz. Schletzke übernahm auch gleich die erste Trainingseinheit mit den Kindern (Bilder oben).Fotos (3): Jürgen Scheere

Foto: Jürgen Scheere

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Wenn Jörg Triller über die Kindersportschule seines SV Schott spricht, dann kann er mit Informationen aus erster Hand dienen – schließlich genießt das eigene Kind selbst die Vorzüge dieser Einrichtung. Der Vereinschef und seine Mitstreiter mussten sich nur ein neues Domizil suchen, da am Standort in der Otto-Schott-Straße die Firma Zeiss nun das Sagen hat. Markus Klug von der Sparkasse hatte die zündende Idee: eine Kooperation mit „Integralis“ in Göschwitz. Und siehe da: die Kindersportschule öffnete nun dort ihre Pforten.

Philipp Hengst hat das Sagen im Integralis, Jenas erstem Institut für betriebliches Gesundheitsmanagement, wie es offiziell heißt. Als die Anfrage des SV Schott Jena kam, habe er nicht lange nachdenken müssen, wie er erzählt. Der Inhaber sieht die Vorteile der Kooperation, die von den Glaswerkern auch direkt so beworben werden: während der drei angebotenen Nachmittagskurse könnten die Eltern gleich selbst aktiv werden.

Gedacht ist die Kindersportschule für Jungen und Mädchen im Alter von zwei bis zehn Jahren, wie es Paul Schletzke erzählt. Der ehemalige Fußballer ist der Abteilungsleiter, wird unterstützt von seinem Stellvertreter Markus Ringleb, der die Außenstelle in der DRK-Halle in Jena-Ost leitet. Zudem sind 14 Übungsleiter aktiv, die mit den Kindern verschiedenen Bewegungsübungen machen, ihnen „spielend alles lernen“ sollen, wie es Schletzke sagt.

Ohne Eigennutz macht das der SV Schott natürlich nicht – denn die Kinder werden auch langsam an die im Verein angebotenen Sportarten herangeführt, dürfen sich „ausprobieren“, wie es Triller sagt. Irgendwann könnten aus den vielen Kindern nämlich tolle Ruderer, Fußballer oder Tänzer werden. „Und wenn sie es nicht bei uns im Verein werden, dann woanders. Wir wollen mit der Kindersportschule helfen, dass sich die Kinder bewegen und nicht vor dem Fernseher hocken oder nur an der Spielkonsole sitzen“, sagt Triller. Und das gelingt wahrhaftig, ist doch die Kapazität längst erreicht, die Warteliste fast unendlich lang. Vielleicht, so bemerkt es Triller, müsse man auch über einen dritten Standort nachdenken. „Das allerdings setzt noch viele neue Übungsleiter voraus, die wir dafür begeistern müssen“, sagt Triller. Das sei heutzutage ein äußerst schwieriges Unterfangen, da diese rar seien, wie es der Vereinschef anfügt.

Kontakt: p.schletzke@svschottjena.de

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