Einst beim FC Carl Zeiss Jena, nun Trainer in der zweiten Fußball-Bundesliga

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Trainingslager in Sommerfeld: Spieler Alexander Maul (links) und der damalige Co-Trainer Ralf Santelli.

Trainingslager in Sommerfeld: Spieler Alexander Maul (links) und der damalige Co-Trainer Ralf Santelli.

Foto: Tino Zippel

Würzburg.  Am Karfreitag hat ein einstiger Trainer des FC Carl Zeiss Jena zum Karrieresprung angesetzt.

Ein Ex-Jenaer hat es nun auf den Trainerstuhl in der zweiten Fußball-Bundesliga geschafft. Ralf Santelli ist fortan gemeinsam mit Sebastian Schuppan der Coach des Zweitligisten Würzburger Kickers. So äußerte sich der damalige Trainer Heiko Weber über die Zusammenarbeit mit Santelli

Santelli arbeitete in Jena in der Saison 2011/12. Der damalige Cheftrainer Heiko Weber hatte Santelli, den er aus dem Trainerlehrgang kannte, als Co-Trainer an seine Seite geholt. Doch der Start in die Drittligasaison misslang. Am 30. Oktober 2011 entband der FC Carl Zeiss Weber und seinen Assistenten von ihren Aufgaben. Santelli blieb bis zum Saisonende als Scout tätig. Der neue Cheftrainer Petrik Sander konnte den Abstieg nicht mehr verhindern.

Bislang nicht höherklassig gearbeitet

Santelli arbeitete nach der Station in Jena noch bei Jahn Regensburg, bei 1860 Rosenheim, im Nachwuchs von RB Salzburg und für den SV Hohenlinden. Seit 2019 ist Santelli im Nachwuchsleistungszentrum der Würzburger Kickers beschäftigt. Nun übernimmt der 52-Jährige die erste Mannschaft, die abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der zweiten Liga steht.

Er ist damit der vierte Trainer in dieser Saison für die Würzburger nach Michael Schiele, Marco Antwerpen und Bernhard Trares. Ob er den Abstieg noch verhindern kann? Die Würzburger Kickers spielten in der vorigen Saison noch mit dem FC Carl Zeiss Jena in der dritten Liga zusammen und sicherten sich am letzten Spieltag den Aufstieg.

Debüt am Sonntag gegen Sandhausen

Trares muss am Karfreitag gehen. „Da ich zu Bernhard ein sehr freundschaftliches Verhältnis habe, ist uns beiden das Gespräch nicht leichtgefallen. Es stand für uns beide von Anfang an fest, immer im Sinne des Vereins eine Entscheidung zu treffen, um vielleicht doch noch den ein oder anderen Impuls setzen zu können“, sagt Sportvorstand Sebastian Schuppan, der nicht nur ab jetzt das Team in der Bringschuld sieht. „Es liegt einzig und allein an der Mannschaft. Ich will ein Team auf dem Platz sehen, das für den Klub alles – wirklich alles – dem gemeinsamen Erfolg unterordnet.“ Das erste Spiel fürs neue Trainerteam steht am Sonntag gegen den SV Sandhausen an.

Warum der FC Carl Zeiss Jena nicht auf einen Aufstieg am grünen Tisch hoffen sollte

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