FC Carl Zeiss Jena: Absage für Ex-Spieler

Jena.  Für eine Position beobachtet Sportdirektor Tobias Werner den Markt der vereinslosen Spieler. Einem Kandidaten erteilt er eine Absage.

Sportdirektor Tobias Werner (rechts) spricht mit Andreas Neuendorf von Hertha BSC II.

Sportdirektor Tobias Werner (rechts) spricht mit Andreas Neuendorf von Hertha BSC II.

Foto: Tino Zippel

Ungewohnte Situation für Cheftrainer Dirk Kunert beim FC Carl Zeiss Jena. Zum Start in die Trainingswoche standen alle Spieler des Kaders auf dem Platz. Selbst Dominik Bock ist zurück nach der Quarantäne, in die er sich nach dem Kontakt mit einem Corona-Infizierten begeben musste. Stellt sich die Frage, ob der Regionalligist noch eine Verstärkung braucht.

Suche nach Spielern, die nicht auf den letzten Euro pochen

Sportdirektor Tobias Werner bestätigt, dass sich die Jenaer nach wie vor bei den vertragslosen Spielern umschauen. „Wir haben mit Marius Grösch und Dennis Slamar zwei sehr gute Innenverteidiger“, sagt Werner, der auch Talent Felix Rehder den Sprung in die Regionalliga zutraut. Dennoch sei man für einen interessanten Spieler aufgeschlossen. Sind die Preise inzwischen gefallen? „Der ein oder andere Spieler ist noch auf dem Markt, der unser Angebot abgelehnt hat. Wir können nur das ausgeben, was wir zahlen können“, sagt Werner. Zudem sei wichtig, dass die Spieler „nach Jena wollen und nicht auf den letzten Euro pochen“.

Absage: Verpflichtung aktuell kein Thema

Eine Rückkehr von Eroll Zejnullahu in den Kader ist übrigens kein Thema. „Wir haben seinem Wunsch entsprochen, sich bei unserer zweiten Mannschaft fitzuhalten“, sagt der Sportdirektor. „Erolls Tür stand im Sommer sehr weit offen, er hätte nur durchzugehen brauchen.“ Zejnullahu lehnte aber ab – nun haben die Jenaer keinen Bedarf. „Wir haben viele gute Spieler für die wenigen Positionen im Mittelfeld und alle doppelt besetzt. Deshalb ist eine Verpflichtung aktuell kein Thema“, sagt Werner.

Zejnullahu war in der vergangenen Saison zum FC Carl Zeiss Jena gewechselt. Er kam mit der Empfehlung von 79 Spielen in der zweiten Fußball-Bundesliga und ließ auch in Jena sein Können aufblitzen. Allerdings fiel er lange wegen einer Leistenverletzung aus. Erst zum Saisonende kam er wieder zu Kurzeinsätzen. Das mehrfach nachgebesserte Jenaer Angebot lehnte er ab und hoffte auf Offerten aus der dritten Liga.

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