FC Carl Zeiss-Kapitän Eckardt: „Haben es dem Gegner zu einfach gemacht“

René Eckardt, Kapitän des FC Carl Zeiss Jena, nach der 2:5-Niederlage gegen Altglienicke im Gespräch

René Eckardt.

René Eckardt.

Foto: Frank Steinhorst

Die Enttäuschung steht Ihnen ins Gesicht geschrieben. Wie schwer wiegt diese zweite Niederlage innerhalb einer Woche?

Sehr schwer. Wir gehen mit einem richtig bitteren Gefühl in diese Zwangspause. Das haben wir uns anders vorgestellt.

Woran lag es gegen Altglienicke?

Wir haben es dem Gegner zu einfach gemacht, gerade bei den Gegentreffern. Einfache Ballverluste und dann haben sie es gut gemacht, das muss man zugeben. Die Art und Weise aber, wie wir die Bälle verloren und defensiv nicht so gut gestanden haben, darf so nicht passieren.

Nach Ihrem 1:3 sah es kurz danach aus, als ob Sie das Spiel nach dem verpatzten Start doch noch drehen könnten.

Ja, die Chance war da, sich noch einmal zurück ins Spiel zu kämpfen und vielleicht auf ein Tor heranzukommen. Aber das haben wir nicht hinbekommen und deshalb auch verdient verloren.

Muss der FC Carl Zeiss seine Ambitionen, zu den Top-Teams in der Regionalliga Nordost aufzuschließen, begraben?

Ich denke, darüber müssen wir uns im Moment keine Gedanken machen, sondern erst einmal abwarten, wie es angesichts der Lage überhaupt weitergeht. Wir werden aber nicht aufgeben oder irgendetwas wegschenken. Wir haben gezeigt, dass wir mehrere Spiele hintereinander gewinnen können.

Braucht es eine neue Siegesserie?

Ja, ganz klar. Die müssen wir uns erarbeiten. Egal wann, egal wie es weitergeht, wir werden da sein.

Vermutlich wird es aufgrund der Corona-Einschränkungen im November kein Mannschaftstraining geben. Was sagen Sie dazu?

Wir sind nicht die einzige Mannschaft, der das so geht. Jetzt ist jeder gefordert etwas zu machen, sich fit zu halten oder sogar noch fitter zu werden. Wenn es wieder erlaubt ist, müssen wir Gas geben. In der Liga ist vieles möglich.