FC Einheit Rudolstadt vor einem Härtetest

Rudolstadt.  Fußball: Rudolstädter sind im Oberliga-Punktspiel beim FC Eilenburg zu Gast.

Holger Jähnisch, Trainer vom FC Einheit Rudolstadt, in einem Testspiel beim SV 09 Arnstadt.

Holger Jähnisch, Trainer vom FC Einheit Rudolstadt, in einem Testspiel beim SV 09 Arnstadt.

Foto: Peter Scholz

Der FC Einheit ist seit vier Runden in der Oberliga ungeschlagen. Die letzten drei Partien wurden durchweg gewonnen. Deshalb reisen die Grün-Gelben nun mit breiter Brust von der Saale an die Mulde.

Doch hier empfängt sie mit dem FC Eilenburg immerhin der aktuelle Dritte. Der hatte einen beeindruckenden Start in die Saison 2020/21. Er begann mit drei Siegen bei Fahner Höhe (3:0), zuhause gegen Plauen (4:0) und dann in Neugersdorf (3:2). Erst in der vierten Runde verlor man in Halle (0:2). Es folgten dann jedoch noch zwei Heimsiege über Martinroda (4:1) und den Ludwigsfelder FC (4:1). Damit nimmt Eilenburg mit 18:6 Toren und 15 Punkten aktuell den dritten Tabellenplatz ein.

Während die Rudolstädter am letzten Pokalwochenende spielfrei waren, was sie auch dazu nutzten, dass sich die angeschlagenen Spieler erholen konnten, musste Eilenburg, Vorjahresfinalist im Sachsen-Pokal, beim Kreisoberligist SG Weißig antreten. Hier verlor der Favorit mit 2:3, wobei den Hausherren kurz vor Schluss mit einem Freistoß aus 40 Metern ein Traumtor gelang. Deshalb erwarten die Schützlinge von Holger Jähnisch, der bis auf den in der letzten Woche operierten Danny Lewandrowski alle Mann an Deck hat, einen Gegner, der sich vor heimischem Publikum für diesen „Ausrutscher“ rehabilitieren will.

Trainiert werden die Eilenburger von Nico Knaubel, Verbandssportlehrer im Sächsischen Fußballverband (SFV). Der 41-Jährige trat sein Amt beim FC am 27. August an und führte die Mannschaft zurück in die Oberliga. Zuvor spielte Knaubel unter anderem beim VfB Leipzig, in Lillehammer und beim FC Eilenburg.

Für die Rudolstädter ist klar, dass sie ihr Leistungsvermögen abrufen müssen, um den Rasenplatz des Ilburgstadions nicht als Verlierer zu verlassen. Anstoß ist hier am Samstag bereits um 13 Uhr. Doch wenn sie an die Leistungen der letzten Begegnungen anknüpfen, ist auch bei der Oberligaspitzenmannschaft etwas möglich. Jähnisch, der den Kontrahenten gut kennt, wird dazu sicher ein entsprechendes taktisches Konzept erstellen.