Ein Start nach Maß für den FC Carl Zeiss Jena

Michael Ulbrich über erste Schritte in die richtige Richtung beim FCC

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Es hatte schon etwas Tragisches. Gerade als die Jenaer Fans ein großes Spruchband in die Höhe hielten, auf dem ein fettes Dankeschön an Mark Zimmermann zu lesen war – „Kopf hoch, Zimme – du bleibst einer von uns!“ –, fiel der Ausgleich der Münchner Löwen. Was danach aber passierte, war ganz im Sinne des nun Ex-Trainers. Die Zeiss-Elf rappelte sich auf, statt zu zerfallen und gewann diese so wichtige Partie noch.

Es ist vielleicht tatsächlich so, dass die Profis einfach mal eine andere Tonlage in der Ansprache benötigten, um wieder in die Spur zu kommen. Ob es eine tatsächliche Kurskorrektur war, werden erst die nächsten Wochen und Monate zeigen. Fakt ist: Diese Mannschaft ist fit und in der Lage, eine Partie konzentriert zu Ende zu spielen. Das ist ein Verdienst des alten Trainergespanns.

Der neue Chefcoach Lukas Kwasniok hat die ersten Stellschrauben gedreht und ist dafür belohnt worden. Der Wechsel im Tor von Jo Coppens hin zu Raphael Koczor war absehbar und fast logisch. Der eiswürfelpinkelnde Heißsporn bringt wahrhaftig wieder Leben in die Bude. Manchmal sind es diese Kleinigkeiten, die Großes bewirken können. Die ersten Schritte in die richtige Richtung sind getan; nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Ob es nachhaltig ist, wird die Zukunft zeigen. Mark Zimmermann wird alle Daumen drücken – und er wird den Dank der Fans mit Genugtuung registriert haben; trotz der Tragik in jenen Sekunden.

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