FC Carl Zeiss Jena: Stürmer Felix Brügmann darf gehen

Schleiz  Der FC Carl Zeiss Jena will Angreifer abgeben, aber noch liegen keine Angebote vor.

Nicht im Kader: Youngster Eric Voufack (rechts) und Felix Brügmann (2. von rechts).

Nicht im Kader: Youngster Eric Voufack (rechts) und Felix Brügmann (2. von rechts).

Foto: Tino Zippel

Beim FC Carl Zeiss Jena deutet sich die Trennung von Stürmer Felix Brügmann an. Am Sonnabend nominierte Trainer Lukas Kwasniok den Angreifer nicht für den Spieltagskader gegen den FK Usti nad Labem.

„Ich habe 18 Spieler benannt und musste mich entscheiden“, sagt der Trainer. Er sei die einzelnen Positionen durchgegangen. „Zum Beispiel hatte ich Tim Kircher und Dominik Bock als rechte Außenverteidiger im Aufgebot, deshalb war Eric Voufack nicht dabei.“ Gleiches gelte bei den Stürmern, wo er für vier Plätze fünf Spieler zur Verfügung hatte. War Brügmann verletzt? „Nein“, kommentiert Kwasniok die Personalie. Intern soll der Coach nach Informationen unserer Zeitung Klartext gesprochen haben, dass sich Brügmann einen neuen Verein suchen solle. Und so saß der Spieler mit finsterer Miene neben der Reservebank, telefonierte vorm Spiel und in der Halbzeitpause.

Noch im Trainingslager hatte der Stürmer verkündet, dass er um einen Platz im Team kämpfen wolle und optimistisch sei, dass ihm das gelinge. Aber offenbar passt der Angreifer nicht ins System Kwasnioks, der vor allem auf spielstarke Akteure setzt. Angesichts der guten Referenzen Brügmanns – er traf in der vorigen Saison in 34 Drittliga-Spielen achtmal, davon sechsmal als Joker – sollte sich leicht ein neuer Klub finden. Bei einer entsprechenden Ablöse würden die Jenaer den Angreifer, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2020 läuft, ziehen lassen. Angebote liegen bislang nicht vor. Auf jeden Fall wird bei einem Abgang Gehalt gespart, da der Kader schon über die Zielgröße hinausgeschnellt war.

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