Die Klinge zeigt nach RS10 wie es beim FC Carl Zeiss Jena gehen kann: Mit Standards

Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch fragt sich, ob Ecken und Freistöße helfen, die Liga zu halten

René Klingbeil, Interimstrainer des FC Carl Zeiss Jena.

René Klingbeil, Interimstrainer des FC Carl Zeiss Jena.

Foto: Tino Zippel

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nach den Rangeleien um den Vorsitz beim FCC (Sympathieträger Klaus Berka darf das Amt erst mal behalten) und der Trennung vom zweiten offiziösen Chefcoach der Saison, Rico Schmitt (Spitzname RS10), gab es mit Interimscoach René Klingbeil (Spitzname Klinge) Ruhe im Verein. Und einen Sieg. Mal wieder eine echte positive Nachricht. 2:1 gegen Zwickau. Kein Mensch fragt wie. Ist auch besser so. Gewonnen ist gewonnen.

Positiv denken hilft. Und an das Glauben, was man kann. Zum Beispiel Standards. Das hilft. Und Aytac Sulu. Top-Profi mit Bundesliga-Erfahrung. Haut nach einem Eckball das Ding mit der Birne rein. Genau so wie Maximilian Rohr auch. Nach einem Freistoß. Kopf. Ball. Tor! So kann es vielleicht auch in Mannheim beim Waldhof klappen (der Kick steigt am Sonntag). Sulu stand zum ersten Mal die volle Zeit für den FCC auf dem Platz. Rohr nach drei Monaten Verletzungspause. Diese Jungs haben Wille. Und mit Klinge eine Weile die richtige Waffe.

Apropos Waffen. Die Fans des FCC haben und machen mal wieder Ärger. Nach dem Spiel gegen Zwegge gab es Zoff mit deren Fans. Die Polizei dazwischen. Die Staatsmacht war zu hart, finden die FCC-Fans. Die Polizei? Na ja. Die sieht es wohl anders. Wer ist da im Recht?

Der DFB immer. Hat den Jenaern wieder eine dicke Strafe aufgebrummt. Wegen Pyro-Zündelei gegen Uerdingen und Ingolstadt. 14.700 Euro. Ne Menge Geld für den Klub im Paradies. Muss das eigentlich sein? Brennen soll es in des Gegners Tor - und nicht dahinter.

Alle Nachrichten und Bilder zum FC Carl Zeiss in unserem Dossier

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren