„Müssen muss der Gegner“: FCC-Trainer Schmitt hat keine Angst vor HFC-Spionen

Jena.  Am heutigen Freitag erwartet Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena den Halleschen FC zum Ost-Duell. Zuvor wurden Unbekannte beim Training gesichtet.

Beim 2:1 gegen Sandersdorf zeigte Stürmer Julian Günther-Schmidt (rechts) zuletzt seine ansteigende Form.

Beim 2:1 gegen Sandersdorf zeigte Stürmer Julian Günther-Schmidt (rechts) zuletzt seine ansteigende Form.

Foto: Peter Poser

Ein paar Unbekannte hat Rico Schmitt beim Training am Donnerstag ausgemacht. Spione des Halleschen FC womöglich, die vor dem Ost-Duell am Freitag beim FC Carl Zeiss schon einen Tag früher angereist sind. „Wir brauchen kein Geheimtraining“, gibt sich der FCC-Coach gelassen. Überhaupt scheint er nicht viel von gegenseitiger Trainingsbeobachtung zu halten. Letztlich müssten es die Spieler im Spiel entscheiden.

Was möglichen Spionen aber aufgefallen sein sollte: „Vor fünf oder sechs Wochen war es einfacher, gegen Jena zu punkten.“ Schmitt sieht sein Team im Aufwärtstrend.

Daran ändere auch das 2:1 im Pokal-Viertelfinale am Sonntag bei Verbandsligist An der Fahner Höhe nichts. „Das Ergebnis war in Ordnung. Kein 5:0, dass wir denken, jetzt wird alles super, super besser, sondern, dass wir auch knabbern müssen, um erfolgreich zu sein.“

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Schmitt war von 2016 bis 2018 Chefcoach des HFC. Sein Nachfolger ist der Ex-Jenaer Torsten Ziegner, der einen guten Job mache, wie der 51-Jährige findet. Anders als zu seiner Zeit herrsche Ruhe im Verein, das spiegle sich in der Tabellensituation wieder. Halle ist trotz Rückschlägen zuletzt als Vierter ein Aufstiegskandidat, Jena Schlusslicht. Der Druck liegt bei Halle.

„Müssen muss der Gegner“, sagt Schmitt. Möglicherweise überrascht er mit der Aufstellung von Julian Günther-Schmidt. Der Stürmer hat seine ansteigende Form zuletzt in der Jenaer Oberliga-Mannschaft nachgewiesen, als er beim 2:1-Erfolg einen Treffer erzielte. „Wir wissen, was wir am Julian haben.“

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