Hansa Rostock zu Gast in der Lichtstadt: „In Jena sind die Spiele immer etwas Besonderes“

Jena  Pavel Dotchev hatte mit Hansa Rostock wenig Zeit zur Vorbereitung. Die Jenaer Aufstellung entscheidet sich spontan.

Freut sich auf das Spiel in Jena: Hansa-Trainer Pavel Dotchev

Freut sich auf das Spiel in Jena: Hansa-Trainer Pavel Dotchev

Foto: Hendrik Schmidt, dpa

Viel Vorbereitungszeit hatte Trainer Pavel Dotchev auf das heutige Auswärtsspiel seines FC Hansa Rostock beim FC Carl Zeiss Jena nicht. Am Mittwoch schied die Mannschaft von der Ostsee in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den Erstligisten 1. FC Nürnberg knapp nach Elfmeterschießen aus. Seine Mannschaft auf das heutige Punktspiel konnte er bisher kaum vorbereiten. „Die kurze Zeit ist schon ein Handicap“, sagt Dotchev, „Wir wollen das Spiel in Jena aber nicht verschenken und selbst ein positives Erlebnis erspielen“, so der Bulgare, der gestern mit dem Team anreiste. Seine Mannschaft wolle er erst heute auf das Spiel vorbereiten. „Es wird schwer, die Leistung aus dem Pokalspiel nochmals abzurufen“, glaubt Dotchev, der „lauffreudige, leidenschaftliche und gefährliche“ Jenaer erwartet, die nach acht sieglosen Drittliga-Spielen in Folge selbst unter Druck stehen. Ob er nach den 120 Minuten Pokalkampf rotiert und frische Leute bringt, wollte er nicht verraten.

Auf das heutige Spiel freut sich der 53-Jährige. „In Jena sind die Spiele immer etwas Besonderes, egal ob damals mit Erfurt oder Aue. Es war immer hitzig“, sagt der einstige Rot-Weiß-Trainer (2005 bis 2008). „Auch diesmal erwarte ich nichts anderes.“

Mehr Vorbereitungszeit hatte hingegen Jenas Trainer Mark Zimmermann. Der muss jedoch bis zur letzten Minute abwarten, welche Spieler rechtzeitig wieder fit werden. Zumindest gab es gestern positive Zeichen in Sachen Justin Gerlach und Julian Günther-Schmidt.

Meine MeinungFC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock, Samstag 14 Uhr, live im MDR-Fernsehen

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