Hansi Flick bei Bayern München und Rico Schmitt beim FC Carl Zeiss Jena dürfen bleiben

Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch auf der Suche nach Abseitsfallen, Blutgrätschen und Seitfallziehern.

Rico Schmitt wird auch im neuen Jahr Chef-Trainer beim FC Carl Zeiss Jena sein.

Rico Schmitt wird auch im neuen Jahr Chef-Trainer beim FC Carl Zeiss Jena sein.

Foto: Frank Steinhorst / Frank Steinhorst - Pressefoto

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In der zurückliegenden Woche standen die Trainer im Mittelpunkt. Hansi Flick darf auf alle Fälle bis zum Saisonende bei Bayern München bleiben. Bei Rico Schmitt als Coach des FC Carl Zeiss Jena stand dies gewiss ohnehin außer Frage.

Ein erneuter Trainerwechsel würde in Jena nichts bringen. Im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger Lukas Kwasniok weiß man mittlerweile, dass Schmitt offenbar der bessere Trainer ist. Er hat aus der Mannschaft, die Kwasniok zusammenstellen durfte, mehr herausgeholt. Aber auch die optimistischsten Fans des FCC wissen – mit der Truppe ist die Dritte Liga nicht zu halten.

Gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel haben die Jenaer überhaupt nichts geerntet. Die brutale Klatsche im letzten Spiel des Jahres 2019 in Ingolstadt hat das gezeigt.

Ein großes Problem des FCC besteht darin, dass er sich in zu vielen Situationen einfach komplett naiv anstellt. Das betrifft nicht nur Standards. Es betrifft auch die eigene Chancenverwertung. Und es betrifft auch das defensive Mittelfeld, das den Attacken der gegnerischen Sturmreihen nicht gewachsen ist. Zu einfach kommt man an die Box der Jenaer heran.

Immerhin hat die Vereinsführung erkannt, dass ohne personelle Verbesserung an den neuralgischen Punkten der Traum vom Klassenerhalt nicht zu verwirklichen ist. Im Winter will man nachrüsten. Ein klein wenig hilft finanziell dabei, dass der Verursacher der aktuellen Mannschaft, Lukas Kwasniok, nicht mehr auf der Gehaltsliste der Jenaer steht. Der hat einen neuen Job in der Regionalliga beim 1. FC Saarbrücken gefunden.

Aber wo findet man in der kurzen Winterpause Spieler, die fit sind und bei denen man nicht Monate warten muss, bis sie Leistung auf dem Spielfeld bringen können? In vier Wochen nämlich geht es in der dritten Liga weiter. Und für den FCC beginnt das neue Fußballjahr gleich mit einem Sechs-Punkte-Spiel: Münster ist zu Gast, momentan einen Tabellenplatz vor Jena.

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